Lauftext

Das Buch (Onlinefassung)

Die Geschichte der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin
von Dr. med. Horst Nickling

Inhaltsverzeichnis
1. Einführung
2. Ernst v. Leyden und der Verein für Innere Medicin zu Berlin
3. Vom Kriegsende bis zur Wende
4. Die Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e.V.
5. Themenübersicht der wissenschaftlichen Sitzungen der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin der Jahre 1979, 1980, 1981 und 1982
6. Verzeichnis der wissenschaftlichen Sitzungen der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e.V. bis Ende 1997
7. Verzeichnis der Referenten
8. Verzeichnis der Vorstände
9. Verzeichnis der kulturellen Veranstaltungen

 

 

1. Einführung
Der pittoreske Turm am Eingang zum Berliner Charité-Krankenhaus in der Schumannstraße, umrankt von wildem Wein, dessen Herbstlaub sich feuerrot verfärbt, ist schon anderweitig sehr oft für Einladungen zu Veranstaltungen in der Charité und diversen anderen Zwecken als beliebter Blickfang in Anspruch genommen worden.

Es ist deshalb – zugegebenermaßen – nicht gerade sonderlich originell, wenn nun auch noch die Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e.V. gleich am Anfang ihrer eigenen Repräsentation genauso davon Gebrauch macht. Hier an diesem Turme beginnt aber in der Tat der direkte Zugang zu den monatlich veranstalteten wissenschaftlichen Sitzungen, geradewegs vorbei an der Bronzebüste Ernst v. Leydens zum Nordflügel, Hörsaal A der Universitätsklinik für Innere Medizin "Theodor Brugsch".
Wie allenthalben in unserer Stadt, so bleibt auch die Charité gegenwärtig von der Bau- und Sanierungsepidemie nicht verschont. Die Zufahrtsstraße zum Hörsaal ist total aufgerissen und "für Fußgänger verboten".

Eingang des Berliner Charité-Krankenhauses in der Schumannstraße

Die Klinikgebäude sind (selbstverständlich erst nach Verlegung der Kranken) fast so hübsch hässlich verhüllt, wie einst 1995 der "Wrapped Reichstag" von Christo.

Gegenwärtig erreicht man den Hörsaal A nicht mehr direkt, sondern über einige Umwege, die aber Eingeweihten inzwischen durchaus geläufig sind, so auch den regelmäßigen Besuchern unserer wissenschaftlichen Sitzungen.

Zufahrtsstraße zum Hörsaal A

Die Bronzestatue Ernst v. Leydens kann einstweilen nicht mehr als Orientierungshilfe dienen. Sie wurde – geschaffen von Prof. Eugen Boermel (1841-1919) und laut minutiöser Angabe zeitgenössischer Chronisten am 11. Juni 1913 punkt 12 Uhr mittags vor der Klinik enthüllt – nunmehr mit anderem in Sammelverwahrung genommen bis zum Abschluß der Bauvorhaben. v. Leydens Portraitbüste aus Marmor von Prof. Fritz Schaper (1858-1932) hingegen befindet sich wohl behütet im Arbeitszimmer des Klinikdirektors und in Personalunion amtierenden Vorsitzenden der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e.V., die nach alter Tradition hier das Gastrecht genießt.

Beide Künstler waren hochgeachtete Lehrkräfte an der Akademie der Bildenden Künste in Berlin. Das Marmorportrait von Schaper dient auch als Vorlage für die von der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e.V. seit 1994 jährlich verliehene Ernst- v. Leyden-Gedächtnismedaille, über die an späterer Stelle noch zu berichten sein wird.

Ernst v. Leyden: Portrait-Büste von Prof. F. Schaper (1890)

2. Ernst v. Leyden
und der Verein für Innere Medicin zu Berlin

Ernst Viktor Benjamin LEYDEN, in den Adelsstand erhoben am 4. März 1896, war für die Internisten seiner Zeit das, was man heute als Schlüsselfigur bezeichnen würde.


Er hat regional für Berlin im Jahre 1881 eine eigenständige internistische Gesellschaft, den "Verein für Innere Medicin zu Berlin" geschaffen und – von dieser angeregt – überregional ein Jahr später den "Congress für Innere Medicin" in Wiesbaden begründet, der bis zum heutigen Tage ein internationaler Begriff geblieben ist.

Ernst v. Leyden wurde am 20. April 1832 in Danzig geboren als Sohn des Regierungsrates und Stempelfiskals Ferdinand Leyden, den er sehr verehrte und den er früh verlor. Nach dem Abitur in Marienwerder ging er 1849 nach Berlin an die Pépinière (wörtlich übersetzt "Die Baumschule") und wurde "Pépin (Obstkern), wie die Eleven dieser militärischen Bildungsanstalt sich stolz nannten. Zu ihnen gehörte Rudolf Virchow, Hermann v. Helmholtz und Emil v. Behring.

Von dem Wundchirurgen und Generalarzt Johann Goercke am 2.8.1795 aufgebaut, hieß die Pépinière ab 1818 "Friedrich-Wilhelms-Institut". Die Pépinière als solche existierte übrigens bis 1945. Der imposante Gebäudekomplex wurde nach dem zweiten Weltkrieg dann für andere Zwecke genutzt und soll eines schönen Tages dem Bundeswirtschaftsministerium Herberge sein.

Johann Goercke (1750 - 1822) Generalarzt, Gründer der militärischen, medizinisch-chirurgischen Bildungsanstalt "Pépinière"

Ernst v. Leyden hat am 11.8.1853, also schon mit 21 Jahren, promoviert und seine Arbeit über akuten Gelenkrheumatismus seiner geliebten Mutter gewidmet. Seine am meisten verehrten Lehrer waren Johann Lucas Schönlein (1793-1864) und Johannes Müller (1801-1858). Sein Staatsexamen bestand er 1854 mit summa cum laude. Danach ging er zunächst nach Düsseldorf, von dort nach Königsberg, wo er nach dem Physikatsexamen als Kreisarzt tätig war, dann nach Gumbinnen und schließlich im Jahre 1859 zurück nach Berlin.

Johann Lukas Schoenlein *30.11.1793 Bamberg - †23.01.1864 Bamberg

Hier hatte inzwischen am 11.1.1859 Frerichs die Nachfolge Schönleins angetreten. Friedrich Theodor Frerichs, geboren am 24.3.1819 im ostfriesischen Aurich, Ordinarius in Kiel (1849-1851), danach in Breslau (1852-1859), Verleihung des Adelstitels 1884, hatte gerade für seinen Mitarbeiter Ludwig Traube (1818-1876) die Propädeutische Klinik geschaffen, der Ernst v. Leyden als Assistent zugeteilt wurde. Er habilitierte 1863 und erhielt 1864 einen Ruf als ordentlicher Professor für Pathologie und Therapie und Leiter der Klinik für Innere Medizin an die Universität Königsberg und 1873 ein Ordinariat an der Reichsuniversität Straßburg.

Im Jahre 1876 zog es ihn wieder zurück nach Berlin, wo er als Nachfolger Ludwig Traubes die Propädeutische Klinik (die spätere II. Medizinische Universitätsklinik) leitete. Als Frerichs am 14.3.1885 an den Folgen eines am 10.3.1885 erlittenen apoplektischen Insultes verstarb, übernahm er dessen Klinik, die fortan "I. Medizinische Universitätsklinik" hieß. Sie war zugeordnet der 1810 gegründeten Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität, die 1946 in "Berliner Universität" und 1948 in "Humboldt-Universität" umbenannt wurde.

Friedrich Theodor von Frerichs *24.03.1819 Aurich/Ostfriesland - †14.3.1885 Berlin. Erster Vorsitzender des Vereins für innere Medicin zu Berlin (gegründet 1881)

Bei seiner Rückkehr nach Berlin im Jahre 1876 fand Ernst v. Leyden "als Verein zu Belehrung und Aussprache die altehrwürdige Berliner Medizinische Gesellschaft vor", die von Rudolf Virchow am 28.6.1860 durch Zusammenschluß der "Gesellschaft für wissenschaftliche Medizin" (gegründet am 5.12.1844) und dem "Verein Berliner Ärzte" (gegründet am 31.3.1858) gebildet wurde. In seinen "Lebenserinnerungen" schreibt Ernst v. Leyden: "Den alleinigen Mittelpunkt für alle Zweige der Medizin bildete in Berlin die Medizinische Gesellschaft, deren Vorsitzender damals der von mir bewunderte und verehrte Rudolf Virchow war, zu deren Leuchten Langenbeck und Graefe gezählt hatten. Die Medizinische Gesellschaft vereinigte die Mediziner aller Fächer, doch hatten die Chirurgen wegen ihrer eklatant großen Erfolge auch hier das Übergewicht. Ich hielt es daher für eine unabweisliche Pflicht, eine der Bedeutung der inneren Medizin würdige Organisation zu schaffen, und ihr dadurch die Möglichkeit zu bieten zu freier Entwicklung und wissenschaftlichem Fortschritt. Nachdem ich Frerichs für meinen Plan gewonnen, wurde im Jahre 1881 der "Verein für Innere Medicin zu Berlin" gegründet, der ein Zusammengehen und Zusammenarbeiten der Vertreter der inneren Medizin, der akademischen Lehrer und der praktischen Ärzte Berlins herbeiführen sollte."

Ernst v. Leyden: Lebenserinnerungen

Wilhelm His jun. (1863-1934), einer der späteren Präsidenten der Gesellschaft, wußte zu berichten, daß "am 7. Februar 1881 eine Versammlung von 80 Professoren und Ärzten in der Villa Ernst v. Leydens in der Thiergartenstraße 14 im noblen Tiergartenviertel die Gründung des Vereins beschloß, dazu gesellten sich 70 weitere Mitglieder."

Die Dimensionen des Leydenschen Anwesens lassen sich kaum vorstellen angesichts der Tatsache, daß es sich zu dieser Jahreszeit nicht gerade um eine Gartenparty gehandelt haben dürfte und die ganze Prozedur im geheizten Saale stattfinden mußte.

Per acclamationem wurden der Geheime Ober-Med. Rath und Professor v. Frerichs zum Vorsitzenden und der Geheime Med. Rath und Professor Leyden zum 1. Stellvertretenden Vorsitzenden, Privatdozent A. Fraenkel zum 2. Stellvertretenden Vorsitzenden und Privatdozent Moritz Litten zum Schriftführer gewählt.

"Es war wirklich die medizinische Elite der damaligen Zeit in Berlin versammelt, von der nur einige Namen genannt seien: Moritz Litten, Osca Lassar, Erich Wernicke, Ernst Salkowski, Karl Anton Ewald, Paul Ehrlich, Samuel Guttmann, Nachfolger von Paul Boerner als Herausgeber der Deutschen Medizinischen Wochenschrift".

Die vom Vorstand herausgegebenen "Verhandlungen des Vereins für Innere Medizin zu Berlin" wurden regelmäßig in der Deutschen Medicinischen Wochenschrift als Separatdruck publiziert.

Die Einladungen zu den wissenschaftlichen Sitzungen erfolgten ab 1887 satzungsgemäß zusätzlich im sog. "Rothen Blatt". Im Jahre 1933 wurde es von den Nationalsozialisten verboten. Seit dem 2.4.1950 diente es wieder als Ärztliches Mitteilungsblatt für Berlin, heute unter dem Titel "Berliner Ärzteblatt (Rotes Blatt)" und wird traditionsgemäß für gleiche Zwecke auch von der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e.V. genutzt.

Wilhelm His jun., 1.Vorsitzender des Vereins für Innere Medizin zu Berlin im Jahre 1933

Am 21. Februar 1881 fand die erste wissenschaftliche Sitzung des Vereins für Innere Medizin zu Berlin statt. Wilhelm His beschrieb später in der Deutschen Medicinischen Wochenschrift: "Die erste Sitzung ging nach alter Berliner Sitte gleich mit einem kleinen Skandal einher.

Frerichs in seiner einleitenden Rede wies darauf hin, daß die Innere Medizin die Mutter, die Alma mater aller Sonderfächer sei und daß sie am reinsten die naturwissenschaftliche, die moderne Richtung verkörpere. Die Tagespresse (Vossische u. Nationalzeitung) muß wohl einen nicht ganz zutreffenden Bericht abgegeben haben, was Langenbeck als Vorsitzenden der Berliner Medizinischen Gesellschaft zu einem flammenden Protest veranlaßte. Leyden suchte bereits auf der 2. Sitzung am 7. März 1881 zu besänftigen, aber eine gewisse Rivalität blieb bestehen."

Ernst v. Leyden nannte das in seinen "Lebenserinnerungen" einen "gewissen Antagonismus zwischen der Berliner Medicinischen Gesellschaft und dem Verein für Innere Medicin zu Berlin. Ich hielt jedoch an dem mir vorschwebenden Ziele der Zusammenfassung aller neuen Errungenschaften in der Medizin fest, und zu meiner Freude erlebte ich, daß allmählich unsere Gegner sich mit der neuen Organisation auszusöhnen begannen. So bereitwillig und neidlos wir die glänzenden Erfolge, deren sich die Chirurgie rühmen durfte, anerkannten, glaubten wir auch eine gleiche Anerkennung für die Fortschritte und Erfolge der Inneren Medizin beanspruchen zu dürfen."

Nach Ablauf der Amtszeit Theodor v. Frerichs wurde am 5. Mai 1884 sein Nachfolger Ernst v. Leyden zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt und hielt dieses Amt bis 1907 inne.

Verhandlungen des Vereins für innere Medicin zu Berlin

Er blieb Ehrenvorsitzender bis zu seinem Lebensende. Wilhelm His berichtet eindrucksvoll über seinen Besuch der wissenschaftlichen Sitzungen, "als v. Leyden bereits als Ehrenvorsitzender thronte, umgeben von einem Kranze von Vorsitzenden, Schriftführern und Mitgliedern des Geschäftsausschusses, die alle ihr Amt mit unnachahmlicher Würde verrichteten. Die Sitzungen wurden alle 14 Tage Montag 8 Uhr abends im Architektenhaus in der Wilhelmstraße abgehalten. Im Herbst 1908 übersiedelten die Sitzungen in das Langenbeck-Virchowhaus und im Jahre 1910 in den neuen Hörsaal der II. Medizinischen Klinik."

Ernst v. Leyden war nicht nur "der Schöpfer des Vereins für Innere Medizin zu Berlin" (His). Er hat auch zusammen mit Frerichs 1879 die "Zeitschrift für klinische Medizin" ins Leben gerufen.

Von epochaler Bedeutung für die Innere Medizin waren seine Aktivitäten zur Bildung eines "Congresses für innere Medicin". "Er hielt Umfragen bei Klinikern und Krankenhausdirektoren, wobei 35 mit Ja, 4 mit Nein und 8 gar nicht geantwortet haben.

Vossische Zeitung Nr. 89 Ausgabe Mittwoch 23.2.1881

Von den Befürwortern waren 18 für Wiesbaden und 11 für Frankfurt/Main. Am 20.3.1882 erfolgte durch die Geschäftskommission, bestehend aus Carl Gerhardt (Würzburg), Adolf Kussmaul (Straßburg), Eugen Seitz (Wiesbaden) und Ernst v. Leyden (Berlin) die Einladung zum ersten Deutschen Internistenkongreß von Mittwoch, dem 19.4. bis Sonnabend, dem 22.4.1882 in Wiesbaden" (Gericke, Classen).

Zwischendrin beging Ernst v. Leyden am 20.4. seinen 50. Geburtstag. "Es war ein glücklicher Gedanke" schreibt er in seinen Lebenserinnerungen, "daß wir gerade Wiesbaden wählten. Ich weiß nicht mehr, wer die Anregung dazu gegeben, aber diese schöne, auf der Grenze zwischen Nord- und Süddeutschland liegende Badestadt, die der Heilkunst seit dem fernsten Altertum geweiht ist, und uns in den Frühlingstagen immer mit dem ersten Schmuck und Reiz des Frühlings begrüßt, bewährte sich vortrefflich für den Kongreß. Für eine angemessene Geselligkeit wurde ebenfalls in ausgiebigster Weise Sorge getragen."

Stabsarzt Dr. Ernst Leyden 1859

Theodor Frerichs präsidierte auf diesem ersten Kongreß und danach noch 1883 und 1884. Der "geistige Vater der Zusammenkünfte", wie H. E. Bock würdigend Ernst v. Leyden nannte, hatte fünfmal den Vorsitz in den Jahren 1886, 1887, 1891, 1897 und zuletzt 1907. Am 5. Oktober 1910 starb Ernst v. Leyden, nachdem er ein Jahr zuvor bei einem Unfall eine Schenkelhalsfraktur erlitt und seitdem schwer darniederlag.

Ernst v. Leyden während einer Vorlesung im mit Gaslampen erleuchteten Hörsaal im Jahre 1900

Die weitere Entwicklung des Vereins für Innere Medicin zu Berlin wurde anläßlich des 50-jährigen Bestehens ausführlich dargelegt im Rechen- schaftsbericht des amtierenden Vorsitzenden Wilhelm His vom 16. Februar 1931, wiederum veröffentlicht in der Deutschen Medizinischen Wochen-schrift: "Nach der Amtszeit Ernst v. Leydens als Vorsitzender der Gesellschaft waren seit 1907 zu Nachfolgern gewählt worden Albert Fränkel, Friedrich Kraus, Fürbringer, W. His, Schwalbe, A. Goldschneider, Gustav v. Bergmann (Sohn des Chirurgen Ernst v. Bergmann) und Magnus-Levy. Als Schriftführer walteten in dieser Zeit pflichtgetreu ihres Amtes die Herren Schwalbe, Fürbringer, Magnus-Levy, Juergens, Fr. Fleischer, v. Salle und Theodor Brugsch.

Ernst v. Leyden im Jahre 1902, nach dem Ölgemälde von Joseph Israels

Einen wichtigen Abschnitt bedeutete das Jahr 1909. Die Kinderheilkunde hatte keinen Sitz in der Fakultät. Es war eine glückliche Lösung, daß die Kinderheilkunde sich als Sektion des Vereins für Innere Medizin konstituierte, mit besonderen Sitzungen, besonderem Vorstand, aber gemeinsamer Mitgliedschaft. Eine bemerkenswerte Zäsur bildete der Weltkrieg (1914-1918). Als im Oktober 1914 das Semester begann, waren von den Vorsitzenden zwei im Felde. Von den Ärzten Berlins waren zwei Drittel eingezogen, die übrigen neben ihrer Privattätigkeit im Lazarettdienst beschäftigt. So beschloß der Verein für Innere Medicin zu Berlin mit der Medizinischen Gesellschaft, der Gesellschaft für Chirurgie und anderen Vereinen gemeinsam zu tagen.

Ernst v. Leyden vor der Charité im Jahre 1907

Erst am 22.10.1917 wurden wieder eigene Sitzungen des Vereins für Innere Medizin veranstaltet. Die Deutsche Medizinische Wochenschrift berichtet dazu: "Friedrich Kraus war der amtierende Vorsitzende. Er ersuchte die Redner dringend, sich streng an die vorgeschriebene Redezeit: 15 Minuten für die Herren Referenten, 4 Minuten für die Herren Diskussionsredner zu halten. Auch beschwor er alle Herren Redner, alles zu vermeiden, was Schwierigkeiten mit der Zensur bereiten könnte."

Ernst v. Leyden - Aufnahme in seinem Sterbejahr 1910

Dieser freundlich ermahnende letzte Satz, ausgesprochen 1917, hat hierzulande bis zum Ende der Diktaturen weit in die achtziger Jahre unseres ausgehenden Jahrhunderts nichts an Bedeutung verloren und galt nicht nur zu beachten für alle "Herren Redner", sondern auch für alle inzwischen erfreulicherweise immer zahlreicher werdenden "Damen Rednerinnen".

Im Rechenschaftsbericht von Wilhelm His des Jahres 1931 heißt es weiter: "Anfangs fanden die wissenschaftlichen Sitzungen ein- oder zweiwöchentlich statt. Zahlreiche Vereine mit reger Tätigkeit waren erblüht und beanspruchten ebenfalls die Zeit der wissenschaftlichen Arbeiter. So wurden die Sitzungen seltener, zwar sind die Zahlen wie 5 in 1918, 4 in 1919, 6 in 1924/25 als Kriegs- und Nachkriegserscheinungen zu deuten, aber gegenüber früheren Zahlen von 26, 28 und mehr Sitzungen im Jahr bringen wir es nur auf 10-12. Rein zahlenmäßig mag den Statistiker erfreuen, daß im ersten Vierteljahrhundert in 555 wissenschftlichen Sitzungen 751 Vorträge gehalten wurden, im zweiten Vierteljahrhundert 252 wissenschaftliche Sitzungen mit 366 Vorträgen."

Ernst v. Leyden Handschriftliche Vorlesungsvorbereitungen

Wilhelm His erklärte dazu, man soll "die Leistungen nicht nur zählen, sondern auch wägen. Dabei kommt die Sonderstellung Berlins in Betracht. Die Aufgabe Berlins liegt darin, daß es mit seinen vier Medizinischen Universitätskliniken, der Kinderklinik, den kommunalen Krankenhäusern und Heilanstalten, den Forschungsinstituten, den Landes- und Reichsämtern einen Kreis umschreibt, in dem kein Arbeitsgebiet fehlt. Es gibt keine noch so spezialisierte Methodik, für die nicht ein oder mehrere Sachverständige am Ort zu finden wären. Daher findet jede Erörterung einen breiten Boden und sachverständige Kritik von einer Vielseitigkeit und Intensität wie nur an wenigen Stellen der Welt. Dieser Sonderheit sich gewachsen zu zeigen, die Gelehrten zur Mitarbeit heranzuziehen, wichtige Zeitfragen aufzugreifen, mit allen Nachbargebieten Fühlung zu halten, das war und ist das Bestreben unseres Vereins."

Berliner Anzeigen (Rotes Blatt) Ausgabe Sonnabend 2.1.1915

Dieses im Jahre 1931 abgegebene Credo hat die nachfolgenden schreckensreichen Zeitläufe überdauert bis in die Gegenwart und ist am Ende dieses Jahrhunderts wiederum – mit einigen zeitgemäßen Abwandlungen zwar – gleichsam Standort bestimmend und Richtung weisend wie nahezu siebzig Jahre zuvor. Nur war zur damaligen Zeit die politische Situation eine unvergleichlich andere.

Von der sich anbahnenden unheilvollen allgemeinen Entwicklung in Deutschland mit Aufkommen des Nationalsozialismus blieb auch der Verein für Innere Medizin zu Berlin nicht verschont. Nach den regelmäßig in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift veröffentlichten Vereinsberichten wurden im Jahre 1931 noch elf, im Jahre 1932 lediglich acht und in dem unseligen Jahr 1933 nur noch drei wissenschaftliche Sitzungen veranstaltet.

Theodor BRUGSCH (1878-1963) langjähriger 1. Schriftführer des Vereins unter dem Vorsitz von Wilhelm His, erhielt 1927 einen Ruf an die Martin-Luther-Universität nach Halle. In seiner Biographie "Arzt seit fünf Jahrzehnten" versucht er zu erklären: "Nach meinem Fortgang von Berlin nach Halle in den Jahren nach 1927 ist der Verein für Innere Medizin zu Berlin langsam entschlummert, weil anscheinend niemand mehr die Initiative aufbrachte, ihn am Leben zu erhalten."

Friedrich Kraus (1858 - 1936) 1. Vorsitzender des Vereins für Innere Medizin zu Berlin in den Kriegsjahren (1914 - 1918)

Diese Einschätzungen wurden aber, wie man heute allgemein weiß, der damaligen Situation in Deutschland nicht ganz gerecht. Das hat vielmehr damit zu tun, daß die mannigfaltigen Gründe viel tiefer lagen und geprägt waren von dem beschämendsten Kapitel unserer jüngsten Geschichte.

Auf dem 4. Parteitag der NSDAP am 3. August 1929 wurde der Nationalsozialistische Deutsche Ärztebund (NSDÄB) gegründet. "Die vernichtenden Maßnahmen der Machthaber des Dritten Reiches gegenüber Vereinen, Gesellschaften und deren Mitgliedern haben das wissenschaftliche und kulturelle Leben völlig lahm gelegt. Der sogenannte Reichsärzteführer verfügte die autoritäre Umgestaltung der Ärztlichen Organisationen und Vereine und die nachträgliche Legitimierung der "Beauftragten", die bereits seit März 1933 eingesetzt worden waren und die in aller Regel Funktionsträger der NSDAP waren. "Durch diese Maßnahmen der Berufung von Gesundheitskommissaren, die auf staatlicher Ebene tätig wurden und durch die letztendliche Auflösung der Ärztekammern, Vereine und Organisationen war die gesamte Ärzteschaft gleichgeschaltet worden. Mit diesem eklatanten Verstoß gegen die Statuten ärztlicher Standesvereine war das Ende jeder freien Entfaltung eingeleitet" (JÜTTE).

Zeitschriften wie das Berliner Ärzteblatt (Rotes Blatt) wurden ab 1933 verboten.

Theodor Brugsch *11.10.1878 - †11.7.1963 Direktor der I. Medizinischen Klinik der Charité (1945 - 1957), ehem. Schriftführer des Vereins für Innere Medizin zu Berlin

In einer nachlesenwerten Denkschrift der Charité wird namentlich an "die unter der Diktatur des Faschismus 1933-1945 vertriebenen, verfolgten und ermordeten Wissenschaftler und Ärzte der Medizinischen Fakultät (Charité) Berlin" erinnert. Über 145 Ärzten und Wissenschaftlern, davon allein 136 der Charité, wurden die Lehrbefugnis entzogen und der Arbeitsplatz gekündigt, weil sie jüdischer Abstammung waren. Den größten Anteil mit 49 aus ihrem Lehramt entfernten Hochschullehrern hatten die Internisten zu beklagen. Berlin hatte mit 43% den größten Anteil "nichtarischer" Ärzte, die dem Holocaust preisgegeben wurden. Paul LAZARUS, seit 1921 außerordentlicher Professor und erster Oberarzt bei Ernst v. Leyden, am 14. September 1933 der Lehrbefugnis beraubt, emigrierte 1934 in die Schweiz. Ferdinand BLUMENTHAL, Leiter des von Ernst v. Leydens aufgebauten Instituts für Krebsforschung an der Charité, emigrierte nach Bulgarien. Wilhelm His ging zurück in seine schweizer Heimat und verstarb ein Jahr später am 10.11.1934 in Riehen bei Basel. Er leitete noch die wohl letzte wissenschaftliche Sitzung des Vereins für Innere Medizin zu Berlin am 20. Februar 1933. Sie fand statt als sogenannte "Leyden-Vorlesung" mit einem Vortrag von Robert RÖSSLE über "Allergie und Pathologie" (DMW 59 (1933) 15:593ff). Seitdem wurde der Verein für Innere Medizin zu Berlin in den Vereinsberichten der Deutschen Medizinischen Wochenschrift nicht mehr erwähnt.

Intensive Recherchen u.a. bei dem Landesarchiv, dem Geheimen Staatsarchiv, dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv Potsdam, dem Bundesarchiv "Reich und DDR" sowie bei dem zuständigen Vereinsregister des Amtsgerichtes Berlin-Charlottenburg waren ergebnislos. Es sind keine Unterlagen vorhanden, die amtlich verbrieft über das Ende dieser ersten internistischen Gesellschaft in Berlin Aufschluß geben konnten. Man muß wohl davon ausgehen, daß die nationalsozialistischen Gewaltmaßnahmen auch hier die radikale Auflösung betrieben haben.

Theodor Brugsch: Titelblatt seiner Autobiographie "Arzt seit fünf Jahrzehnten"

3. Vom Kriegsende bis zur Wende
Der II. Weltkrieg hatte am 8. Mai 1945 sein schlimmes Ende gefunden. Deutschland lag in Schutt und Asche. Königsberg, die Stadt, in der Ernst v. Leyden sein erstes Ordinariat inne hatte, wurde russisch und hieß fortan Kaliningrad. Danzig (Gdansk), die Geburtsstadt Ernst v. Leydens und Breslau (Wroclaw), an dessen Universitätsklinik Theodor v. Frerichs von 1852 bis 1859 internationale Anerkennung erlangte, wurden polnisch und wechselten zwangsläufig ihre auch im medizinisch-wissenschaftlichen Bereich traditionsreichen Namen.

Mit Abtretung der deutschen Ostgebiete erfolgte auch die Aufteilung Deutschlands in vier Besatzungszonen. Berlin wurde gevierteilt. Mathematisch nicht so ganz korrekt erwarben die USA, Großbritannien und Frankreich die drei Westsektoren und die verbliebene nahezu andere Hälfte wurde der Sowjetsektor, die spätere Hauptstadt der DDR.

Im sowjetisch besetzten Ostsektor lagen die Friedrich-Wilhelms-Universität, die Pépinière und die Charité. Die Pépinière galt als preußisch-militaristische Bildungsanstalt und wurde sofort liquidiert. Die Charité blieb Universitätsklinik der Friedrich-Wilhelms-Universität, die 1946 umbenannt wurde zunächst in "Berliner Universität" und 1948 in "Humboldt-Universität". Bei diesem Namen ist es letztendlich geblieben. Im selben Jahr 1948 etablierte sich auch die "Freie Universität Berlin" in den Westsektoren unserer Stadt. Die Universitätskliniken entstanden im Westendkrankenhaus als "Klinikum Westend", später "Klinikum Char
ottenburg", im Rudolf-Virchow-Krankenhaus und 1968 kam das Klinikum Steglitz Benjamin Franklin hinzu. Damit war auch die Trennung der Medizin in Berlin eingeleitet. Trotzdem gab es zahllose politisch geduldete wie auch unentdeckt gebliebene medizinische, wissenschaftliche und kollegiale Kontakte, die eigentlich nie aufgehört haben (Schettler). Es sei ergänzend darauf hingewiesen, daß noch bis in die Mitte der sechziger Jahre Westberliner Professoren an der Charité tätig waren.

Nach der bislang unveröffentlicht gebliebenen Zusammenstellung von Manfred Häusler zur "Entwicklung medizinischer Gesellschaften in Berlin im Rahmen der gesellschaftlichen Epochen" (1988) "löste der Alliierte Kontrollrat (also alle 4 Siegermächte) sämtliche Medizinische Gesellschaften auf." Mit dem Befehl Nr. 17 vom 27.7.1945 der Sowjetischen Militäradministration Deutschlands (SMAD) wurde die "Deutsche Zentralverwaltung für das Gesundheitswesen in der sowjetischen Besatzungszone geschaffen. Sie befaßte sich umgehend mit der Einberufung von Fachärztetagungen in Berlin in der Vorbereitung zur Gründung medizinisch-wissenschaftlicher Gesellschaften" (Häusler). In diese Zentralverwaltung wurde auch Theodor Brugsch berufen.

Theodor BRUGSCH, Prof. Dr. med., Dr. phil. h.c., Dr. paed. h.c., geboren am 11. Oktober 1878 in Graz, war vom Lehramt in Halle im Sommer 1935 zurückgetreten. Er lebte seit Oktober 1935 wieder in Berlin und betrieb eine Privatklinik in der Augsburger Str. 66.

Mit seinem Freund, dem Chirurgen Professor Erwin Gohrbandt, begann er den Aufbau der Berliner Universität. Die Wiedereröffnung fand im Januar 1946 statt. Brugsch wurde Direktor der I. Medizinischen Universitätsklinik an der Charité, die heute noch seinen Namen trägt. Außerdem übernahm er das Amt des Vizepräsidenten der Zentralverwaltung für Volksbildung, wie er in seiner Autobiographie "Arzt seit fünf Jahrzehnten" schreibt, "seit 1945 war ich Vorsitzender der Klinischen Gesellschaft, die ich an der Charité gegründet habe, um sie bei der Wiedervereinigung von Ost- und West-Berlin in die Berliner Medizinische Gesellschaft zurückzuverwandeln." Seine Hoffnung auf die Wiedervereinigung hat Theodor Brugsch auch noch 12 Jahre später im Schlußsatz seiner Autobiografie nicht aufgegeben, "... daß wir bald in einem geeinten Deutschland in einem so sicheren Frieden leben können, daß uns und unseren Kindern kein Krieg mehr droht. Das ist meine Hoffnung und meine Zuversicht."

Bis zur Wiedervereinigung sollte noch reichlich Wasser die Spree havelwärts fließen. Theodor Brugsch hat sie nicht mehr erleben dürfen.

Die Epoche von 1945 bis zum Tag der Einheit am 3. Oktober 1990 wurde in eindrucksvoller Weise von Professor K. Seige aus Halle beschrieben in seinem Beitrag "Innere Medizin zur DDR-Zeit" in dem von Meinhard Classen herausgegebenen Buch "Internisten und Innere Medizin im 20. Jahrhundert" und ist in seiner Gesamtheit zu lesen sehr anempfohlen besonders für all diejenigen, die diese Zeit nur aus dem okzidentalen Blickwinkel westlich von Spree und Elbe erlebt haben und auch unserer Nachfolgegeneration.

Seige nennt seinen Aufsatz in aller Bescheidenheit "nur eine Skizze, da es sich um fast ein halbes Jahrhundert moderner Zeitgeschichte handelt, von dem noch vieles unbekannt ist."

Objektiv ist sein Beitrag vielmehr eine notwendige Darstellung wichtiger Ereignisse der Inneren Medizin und deren wissenschaftlich-medizinischen Gesellschaften, nach zeitlichem Ablauf geordnet, wie sie besser, ausführlicher und auch sensibler aus der Feder eines exzessiven Kenners dieser Zeit und ihrer Menschen nicht vorstellbar ist.

Am 21. Mai 1947 wurde auf Befehl Nr. 124 der sowjetischen Militäradministration in deren Geltungsbereich die Schaffung von Medizinischen Gesellschaften zugelassen. Mit Gründung der DDR 1949 wurde staatlicherseits auch die Innere Medizin im ambulanten und stationären Bereich dem Ministerium für Gesundheitswesen unterstellt. Die Hochschulmedizin wurde dem Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen mit einer Hauptabteilung Medizin zugeordnet. "Die Verbindung der deutschen Internisten in Ost und West" schreibt Seige, "war in den ersten Abschnitten der DDR-Zeit von staatswegen toleriert worden. Der Leipziger Ordinarius für Innere Medizin Max BÜRGER (1885-1966) konnte 1950 und 1955 den Leipziger Internistenkongreß für das Gebiet der DDR mit hoher westdeutscher und ausländischer Beteiligung veranstalten, was eigentlich nur dank seiner hohen wissenschaftlichen Reputation und seines persönlichen und klugen Einsatzes zustande kam. Die Zahl der von ihm bewußt oder unbewußt herbeigeführten Eklats war groß!"

Wer das Glück hatte, den gebürtigen Hamburger Max Bürger noch persönlich erlebt zu haben, wird durch Seiges ausdruckskräftige Beschreibung sehr leibhaftig an ihn erinnert.

Max Bürger war andererseits aber auch 1951 Präsident des von Ernst v. Leyden 1882 geschaffenen Internistenkongres
es in Wiesbaden, wie später 1953 G. Katsch (Greifswald) und 1959 W. Brednow (Jena).

Nach dem Mauerbau am 13. August 1961 und der hermetischen Abgrenzung der DDR wurde am 15.6.1962 auf ministerielle Anordnung die "Deutsche Gesellschaft für klinische Medizin" mit Sitz in Ost-Berlin gegründet und war Dachorganisation für eine Anzahl von Sektionen, so auch der Sektion Innere Medizin.

Im Rahmen der "Deutschen Gesellschaft für klinische Medizin" schlossen sich, wie in ihrem Statut nachzulesen ist, "die Ärzte und Wissenschaftler zur Förderung des wissenschaftlichen Lebens auf dem Gebiet der Inneren Medizin zusammen als selbständige Organisation. Mit zentralem Sitz in Leipzig. Für die hiesige ostberliner Region galt bis zum Jahr 1966 die offizielle Bezeichnung "Berliner Gesellschaft für klinische Medizin". Mit Änderung der Statuten der Dachorganisation (inkraft getreten am 1.10.1968) und eingegliedert in die regionalen Fachgesellschaften Mecklenburg, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Leipzig, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Medizinische Akademie "Carl Gustav Carus" Dresden-Chemnitz (damals Karl-Marx-Stadt), hieß sie nunmehr "Berliner Gesellschaft für Innere Medizin in der Gesellschaft für Innere Medizin der DDR in der Gesellschaft für klinische Medizin". Der Name "DEUTSCHE" Gesellschaft für klinische Medizin ist damit getilgt worden, was bei oberflächlichem Lesen des recht langen Titels gar nicht so recht auffallen mag. Ebenso ist die von Theodor Brugsch seit 1945 herausgegebene "Zeitschrift für die gesamte Innere Medizin und ihrer Grenzgebiete", deren Herausgeber-Kollegium ursprünglich zur Hälfte aus Klinikern Westdeutschlands bestand, ab Jahrgang 1964 als "Organ der Sektion Innere Medizin der Deutschen Gesellschaft für klinische Medizin" und ab 1968 als "Organ der Gesellschaft für Innere Medizin der DDR" mehrfach umgetauft worden.

"In Hinblick auf die eindeutige politische Situation unter der scharfen Trennung von West-Berlin, Westdeutschland und Westeuropa" beschreibt Seige, "und auf die Notwendigkeit, die Probleme der Inneren Medizin im Lande nicht nur der politischen Willkür zu überlassen, entschlossen sich bald viele Internisten, insbesondere die Hochschullehrer und Leiter größerer und kleinerer Krankenhausabteilungen, Einfluß auf die Geschicke des eigenen Fachs zu nehmen und in dieser Sektion bzw. Gesellschaft aktiv mitzuwirken".

"Dies alles sei erwähnt, weil sicher die überwiegende Mehrzahl der internistischen Kollegen sich damals und auch heute noch kaum vorstellen kann, welchen Problemen unterschiedlichster Art die Gestaltung einer wissenschaftlichen Sitzung und eines gesellschaftlichen Lebens gegenüberstand!"

Aus den noch erhaltengebliebenen nicht sehr umfangreichen Unterlagen der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin von 1962 bis zum Fall der Mauer ist zu entnehmen, daß der erste Vorsitzende der Gesellschaft (zunächst hieß sie ja "Gesellschaft für klinische Medizin" und erst ab 1966 "Gesellschaft für Innere Medizin") Prof. Dr. Friedrich-Horst Schulz war, ein Schüler und langjähriger Oberarzt von Max Bürger in Leipzig, geboren am 1. Januar 1916 in Bad Lausick, seit Dezember 1958 Leiter der I. Medizinischen Universitätsklinik "Theodor Brugsch" an der Charité, verstorben am 19. September 1982 in Berlin.


Nach neunjähriger Amtszeit, die in die ausführlich skizzierte Periode der zunehmenden Abschirmung fällt mit allen ihren personellen, materiellen und administrativen Schwierigkeiten wurde 1971 als sein Nachfolger OMR Prof. Dr. Axel Hendrik zum Vorsitzenden gewählt.

Prof. Dr. med. habil. Axel Hendrik war Ärztlicher Direktor des Städtischen Klinikum Berlin-Buch. Erstmalig seit der Zeit Ernst v. Leydens war der erste Vorsitzende außerhalb der Charité tätig. Das hatte aber keinen Einfluß darauf, daß die Gesellschaft für Innere Medizin das Gastrecht weiter an der Charité genoß (Hendrik), Schriftführer war über 16 Jahre lang Prof. Hans-Georg Heinrich, einst Assistent bei Theodor Brugsch an der I. Med. Universitätsklinik, seit 1959 Oberarzt unter dessen Nachfolger H.-F. Schulz und 1978 Lehrstuhlinhaber an der Akademie für ärztliche Fortbildung und Chefarzt der II. Med. Klinik des Oskar-Ziethen-Krankenhauses.

Am 17. Januar 1979 wurde ein neuer von drei auf sieben Mitglieder erweiterter Vorstand gewählt, wobei Prof. A. Hendrik wiederum Vorsitzender wurde. Stellvertretende Vorsitzende wurde Frau Prof. Dr. Christel Weser und Schriftführerin wurde Frau Dr. Renate d’Heureuse-Gerhardt.

Es verdient besondere Beachtung, daß damit erstmalig seit den Zeiten Ernst v. Leydens – und dann auch noch im Doppelpack – Damen in den bisher ausschließlich vom männlichen Geschlecht besetzten Vorstand etabliert wurden. Schatzmeister wurde Dr. Hans Ebert, Revisor Dr. Willi Stein. Als Vorstandsmitglieder wurden weiter gewählt der ehemalige Vorsitzende Prof. F.-H. Schulz und OMR Prof. Dr. Harald Dutz, Direktor der II. Medizinischen Universitätsklinik und Poliklinik der Charité.

Für die Zeitspanne von 1979 bis 1982 ließ sich eine "Themenübersicht über die wissenschaftlichen Sitzungen" finden, die im Anhang nachgelesen werden kann.

Auf der Jahresmitgliederversammlung im Januar 1981 wurde der bisherige Vorstand wiedergewählt. Anstelle des im Alter von 65 Jahren ausgeschiedenen ersten Vorsitzenden der Nachkriegszeit Prof. Dr. F.-H. Schulz wurde Prof. Dr. Joachim Haase neu in den Vorstand gewählt.

Bei der Neuwahl 1984 wurde wiederum der bisherige Vorstand bestätigt. Da Dr. Hans Ebert (Chefarzt der rheumatologisch-kardiologischen Klinik) nicht mehr kandidierte, wurde zum neuen Schatzmeister Dr. sc. med. Willi Stein (Chefarzt der IV. Medizinischen Klinik im Klinikum Berlin-Buch) und zum Revisor Dr. K.-J. Ruhnau (Chefarzt der III. Medizinischen Klinik des Klinikum Berlin-Buch) gewählt.

Am 13. April 1988 hat der inzwischen 65 Jahre als gewordene Prof. Hendrik nach einer Amtszeit von über 17 Jahren den Vorsitz abgegeben. In seinem Rechenschaftsbericht resümiert er:

Wir überblicken heute 84 wissenschaftliche Veranstaltungen, die sich in etwa folgendermaßen gruppieren lassen:

- Gesundheitspolitik 5 Veranstaltungen
- Herz-Kreislauf 17 Veranstaltungen
- Gastroenterologie (inclusive Lebertage) 15 Veranstaltungen
- Haematologie/Gerinnungsphys. 9 Veranstaltungen
- Stoffwechsel 5 Veranstaltungen
- Lungenheilkunde 4 Veranstaltungen
- Nephrologie 4 Veranstaltungen
- Arzneimitteltherapie 6 Veranstaltungen
- Psychotherapie 4 Veranstaltungen
- Endokrinologie 3 Veranstaltungen
- Infektionskrankheiten 3 Veranstaltungen
- Physiotherapie 2 Veranstaltungen
- Rheumatologie 3 Veranstaltungen
- Iatrogene Schäden 1 Veranstaltung
- Onkologie 1 Veranstaltung
- Labordiagnostik 1 Veranstaltung
- Militärmedizin 1 Veranstaltung

"Dank sei gesagt an die Ordinarien der Inneren Medizin der Charité für das traditionelle Gastrecht, das Sie uns unserer Gesellschaft für Innere Medizin bis zum heutigen Tage gewährt haben und – wie ich hoffe – auch weiter gewähren werden."

"Die Berliner Gesellschaft für Innere Medizin ist zur stärksten regionalen Internistengesellschaft der DDR herangewachsen" berichtet Hendrik weiter, "Die Mitgliederzahl war von 150 im Jahr 1979 auf nunmehr 400 angestiegen. Die Offenheit unserer Problemdiskussionen, auf die wir seitens des Vorstandes immer bedacht gewesen sind, dürfte ihren Teil dazu beigetragen haben. Wir müssen einer neuen Generation jüngerer Wissenschaftler das Feld zu frischer Aktivität räumen".

Bei der Neuwahl am 13. April 1988 wurde Frau Prof. Dr. sc. med. Christel WESER, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin im Krankenhaus Berlin-Köpenick, zur neuen Vorsitzenden gewählt. In der Berliner Geschichte der Inneren Medizin war es ein beachtenswertes Ereignis, daß erstmalig eine Frau zur Präsidentin gewählt wurde.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde gewählt Prof. Dr. sc. med. Joachim Haase aus der Universitätsklinik Innere Medizin "Theodor Brugsch", zum Schriftführer Dr. Klaus Breitkreuz, Ärztlicher Direktor des Ambulanten Gesundheitswesens Berlin-Lichtenberg und zum Schatzmeister Dr. sc. med. Willi Stein, Chefarzt der IV. Med. Klinik im Klinikum Berlin-Buch.

Friedrich Horst Schulz *1.1.1916 Bad Lausick - †19.9.1982 Berlin, Direktor der I. Medizinischen Klinik der Charité, Nachfolger von Theodor Brugsch, 1.Vorsitzender der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin

4. Die Berliner Gesellschaft f. Inn. Medizin e.V.
Die Mitte der Legislaturperiode war gerade überschritten, als am Abend des 9. November 1989 sich die Berliner Mauer öffnete und das Brandenburger Tor endlich wieder von beiden Seiten für alle Menschen durchgängig wurde. Am 3. Oktober 1990 wurde gesetzlich die deutsche Einheit proklamiert. Noch am 2. Mai zuvor wurden die Mitglieder der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin aufgefordert, letztmalig ihren jährlichen Mitgliedsbeitrag an die in Leipzig ansässige "Dachorganisation Gesellschaft für Innere Medizin der DDR" zu entrichten. Zum Jahresende hat sich diese Leipziger Dachorganisation aufgelöst.

Die Berliner Gesellschaft für Innere Medizin aber ist nach einer vom Vorstand initiierten Umfrage unter ihren Mitgliedern diesem Weg nicht gefolgt.

Im Mitteilungsblatt 1/1991 der Gesellschaft berichtete der seit 1988 amtierende Schriftführer Dr. Klaus Breitkreuz: "Am 09.02.91 fand im Anschluß an eine wissenschaftliche Sitzung der Gesellschaft die Mitgliederversammlung statt. In Vertretung der erkrankten Vorsitzenden, Frau Prof. Weser, legte Prof. Haase über die 1988 geleistete Arbeit Rechenschaft ab. Als Positiva wurden die kontinuierliche Fortführung der wissenschaftlichen Fortbildungsarbeit – trotz der mit grundlegenden politischen Veränderungen im Land verbundenen Schwierigkeiten und Wirrnisse –, die Entwicklung einer eigenständigen Organisation und Arbeitsweise, sowie die Programmatik nach Ausscheiden aus der ehemaligen Gesellschaft für Innere Medizin der DDR hervorgehoben."

Die Mitglieder der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin waren es verständlicherweise leid, sich nach der Befreiung von allen Zwängen der letzten vierzig Jahre erneut einer "Dachorganisation" unterzuordnen. Die Verselbständigung als eigener Verein war ihnen ja von Ernst v. Leyden vor 110 Jahren vorgelebt worden. In dieser Tradition sollte die neue Arbeit beginnen, wozu nun auch die Internisten aus allen Teilen unserer Stadt eingeladen waren. Nun hatte das von Klaus Breitkreuz entworfene Emblem für diese Gesellschaft einen zielgerichteten Sinn bekommen.

Beim Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichtes Berlin-Charlottenburg wurde die Eintragung als Verein beantragt und unter Vereinsregister-Nr. 95 VR 12485 N 2 vollzogen. Seitdem lautet der juristisch festgelegte Name "Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e.V."

Auf der Mitgliederversammlung am 9. Februar 1991 wurden zum ersten Vorsitzenden der Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin "Theodor Brugsch", OMR Prof. Dr. med. habil. Hans Eberhard BERNDT, zum stellvertretenden Vorsitzenden der niedergelassene Neuköllner Internist und Pneumologe Dr. med. Horst G. NICKLING, zum Schatzmeister Dr. Willi STEIN gewählt. Schriftführer blieb Dr. Klaus BREITKREUZ. In den Beirat wurden gewählt die bisherige Vorsitzende Frau Prof. Dr. sc. med. Christel WESER und die bisherigen Vorstandsmitglieder Doz. Dr. sc. med. Reimar CHRIST, Leiter der Ambulanz am Fachkrankenhaus für Lungenheilkunde und Thoraxchirurgie (FLT) Berlin-Buch und Dr. med. Hans-Joachim WINKLER, Chefarzt der Inneren Abteilung des Ev. Königin-Elisabeth-Krankenhauses Herzberge.

Wie zu Zeiten Ernst v. Leydens war der 1. Vorsitzende der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e.V. in Personalunion auch gleichzeitig Direktor der Medizinischen Klinik der Charité. Somit stand der weiteren Inanspruchnahme des Hörsaals A der Klinik nichts mehr entgegen. Hier fanden nun weiterhin in etwa monatlichen Abständen (von Ausnahmen z.B. zur Zeit des Wiesbadener Internistenkongresses abgesehen) die wissenschaftlichen Sitzungen statt. Dazu werden die Mitglieder regelmäßig individuell eingeladen. Außerdem werden die Veranstaltungen mit Angabe der Themen und Referenten traditionsgemäß wie seit 1887 im Berliner Ärzteblatt (Rotes Blatt) angekündigt. Gäste sind immer willkommen. Alle Veranstaltungen sind zur Weiterbildung von der Ärztekammer Berlin zugelassen. Der Hörsaal A hat ausgeprägt nostalgisches Flair von den vertebraphoben Klappsitzen bis zur Akustik.

Dennoch, es gibt unter den Referenten (besonders unter den auswärtigen) wie auch beim Auditorium auch die fast verabredet anmutende Meinung, diesen Hörsaal mit keinem anderen tauschen zu wollen, des ganzen traditionsgeladenen Ambiente wegen.

Der im Anhang abgedruckte Themenkatalog und das Verzeichnis der Referenten zeigt eine – wenn auch nur recht allmählich zunehmende – Beteiligung von Referenten und Kliniken aus allen Berliner Bezirken und auch von außerhalb.

Bereits schon in den Anfang dieser ersten Legislaturperiode fällt der plötzliche Herztod des Schriftführers Dr. Klaus Breitkreuz.

In seinem Tätigkeitsbericht des Vorstandes auf der Mitgliederversammlung am 17. Februar 1992 erklärte der Vorsitzende Prof. Berndt: "Unsere Gesellschaft hat mit ihm einen Kollegen verloren, der sich wegen seiner fachlichen Leistungen und seiner menschlichen Qualitäten allgemein hoher Wertschätzung erfreute. Wir werden sein Andenken in Ehren halten."

Spontan haben Dr. Stein, Dr. Christ und Dr. Winkler sich dankenswerterweise kommissarisch seiner Arbeit angenommen.

Prof. Berndt wurde am 4. April 65 Jahre alt. Er hat nicht mehr für den neuen Vorstand kandidieren wollen. In seiner Dankrede hat Dr. Nickling für den Vorstand und die Mitgliederversammlung hervorgehoben, Prof. Berndt habe ein gutes Regiment im Vorstand und bei den wissenschaftlichen Sitzungen geführt. Er habe ein vielseitiges Programm durchgeführt mit aktuellen Themen aus dem gesamten Bereich der Inneren Medizin. Er habe eine glückliche Hand bewiesen bei der Auswahl interessanter Referenten bei immer gut gefülltem Haus. Er habe mit seiner Persönlichkeit überzeugt, respektiert von allen als ein erfahrener Allround-Internist, der bewundernswerterweise das Gesamtgebiet der Inneren Medizin umfassend überschaut.

Auch Dr. Willi Stein hat nicht mehr kandidiert. Ihm galt der herzliche Dank für seine 1979 zunächst als Revisor begonnene und seit 1984 ununterbrochen ausgeübte Tätigkeit als Schatzmeister. Er hat die Kassengeschäfte mit Erfolg geführt und über anderthalb Jahrzehnte insgesamt drei Präsidenten (Prof. Hendrik, Frau Prof. Weser, Prof. Berndt) die Treue gehalten.

Der neuzuwählende Vorstand sollte nach der Meinung beider Vorsitzenden verjüngt werden.

Das Glück wollte es, dass Prof. Dr. Gert Baumann von der Medizinischen Klinik und Poliklinik der Technischen Universität München den Ruf an die I. Medizinische Klinik "Theodor Brugsch" der Charité angenommen hat.

Trotz anfänglicher Zurückhaltung wegen der für ihn – als gebürtiger Rheinländer aus Bayern kommend – noch schwer überschaubaren preußischen Verhältnisse, konnte er schließlich doch für die Kandidatur zum neuen Vorsitzenden der Gesellschaft gewonnen werden.

Der als neuer stellvertretender Vorsitzender vorgeschlagene Kardiologe Prof. Dr. Joachim Wagner hingegen kannte sich exzellent hier aus, da er als geborener Berliner, an der Universität Bonn habilitiert, seit 1976 als Kardiologe und Chefarzt der I. Medizinischen Klinik des Krankenhauses Neukölln tätig ist.

Der am 17. Februar 1993 neu gewählte Vorstand konstituierte sich mit Prof. Baumann als Vorsitzender, Prof. Joachim Wagner als stellvertretender Vorsitzender, Dr. Hans-Joachim Winkler als Schriftführer, Priv. Doz Dr. med. Reimar Christ als Schatzmeister, Frau Prof. Dr. Christel Weser, Dr. Heiner Loos (niedergelassener Internist in Ahrensfelde) und Dr. Horst G. Nickling als Beirat.

Dieser Vorstand ist in seiner eben genannten Zusammensetzung auf der satzungsmäßig alle zwei Jahre stattfindenden Mitgliederversammlung am 5. April 1995 wiedergewählt worden.

Bei der Mitgliederversammlung am 12. März 1997 gab es drei Veränderungen: Der seit 1991 dem Vorstand angehörende Schriftführer Dr. Winkler ist auch inzwischen in den Ruhestand getreten als langjähriger Chefarzt der Inneren Abteilung des Ev. Königin-Elisabeth-Krankenhauses Herzberge. Die Gesellschaft bedauert sein Ausscheiden außerordentlich und wird ihn in dankbarer Erinnerung behalten.

Dankenswerterweise hat sich Dr. Loos bereit erklärt, für das Amt des Schriftführers zu kandidieren. Er wurde einstimmig gewählt.

Anstelle von Dr. Winkler wurde neu in den Vorstand gewählt Frau Prof. Dr. med. Renate Arnold vom Zentrum für Innere Medizin, Klinik und Poliklinik II – Schwerpunkt Onkologie/Hämatologie des Universitätsklinikum Charité. Nicht nur im Sinne des Quotenausgleichs ist sie als zweites weibliches Vorstandsmitglied eine willkommene Bereicherung, sondern auch von ihrem Fachgebiet her eine gute Kompensation des Überhangs von drei Kardiologen im Vorstand. Dieser wirkte sich aber geradezu vorteilhaft auf die jährliche wissenschaftliche Programmgestaltung aus.

Der Vorsitzende der Gesellschaft, der Kardiologe Prof. Baumann, hatte bereits kurz nach seinem Amtsantritt als Klinikleiter begonnen, in der Charité jeweils jährlich im November ein "Gefäßforum" und im Dezember ein "Herzforum" auszurichten, an dem auch ein großer Teil auswärtiger Kollegen als Referenten teilnahmen.

In diese Veranstaltung hat er dankenswerter Weise in Abstimmung mit dem Vorstand die Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e.V. seit 1993 mit eingebunden. Das erfüllt auch den § 3 der Satzung der Gesellschaft, in dem die "Förderung der Zusammenarbeit mit anderen medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften und den Universitäten durch gemeinsame und interdisziplinäre Veranstaltungen" festgeschrieben wird.

In diesem Zusammenhang sind auch die schon unmittelbar nach dem Fall der Berliner Mauer gemeinsam mit der Landesgruppe Berlin des Berufsverbandes Deutscher Internisten mehrfach veranstalteten Sitzungen zu nennen, wie auch die Gemeinschaftssitzung vom 18. Januar 1995 mit der Berlin-Brandenburgischen Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. und die Gemeinschaftsveranstaltung vom 21. Mai 1997 in Kooperation mit der Berliner Medizinischen Gesellschaft unter der Tagungsleitung ihres damaligen Vorsitzenden Prof. Dr. Ernst-Otto Riecken, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik, Schwerpunkt Gastroenterologie des Universitätsklinikums Benjamin Franklin.

Universitätsklinikums Steglitz Benjamin Franklin.U Franklin.
Die Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e.V. hat in der Zeit vom 9. Februar 1991 bis zum Jahresende 1997 insgesamt 64 wissenschaftliche Sitzungen veranstaltet, davon 55 Mittwochabend-Veranstaltungen, 5 Herzforen und 3 Gefäßforen als Samstagvormittags-Veranstaltungen, sowie die Gedenkveranstaltung anläßlich des 30. Todestages von Prof. Theodor Brugsch, gewürdigt durch seine ehemaligen Mitarbeiter Prof. Geißler und Prof. Volkheimer als Referenten.

Die wissenschaftlichen Sitzungen im Einzelnen sind mit Angabe der Daten, der Themen und der Referenten im Anhang aufgelistet, daran schließt sich das alphabetische Verzeichnis der Damen und Herren Redner.

Insgesamt wurden 156 Vorträge gehalten. Es konnten 149 Referenten gewonnen werden, davon 22, die mehrfach referierten. Der Anteil der Berliner Vortragenden lag bei 87 (11 Damen und 76 Herren) und der der auswärtigen Gäste bei 47 (4 Damen und 43 Herren).

Es war das Bestreben der Gesellschaft, das Gesamtgebiet der Inneren Medizin einschließlich ihrer Grenzgebiete (z.B. Flugmedizin, Telemedizin, Gentechnologie etc.) mit ihren aktuellen Problemen darzustellen.

In der ersten Legislaturperiode des gesamtberliner Vorstandes der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e.V. im Jahre 1991 wurde der Vorschlag allseits positiv aufgenommen, am Ende des Jahres das Programm der medizinisch-wissenschaftlichen Sitzungen mit einem musikalischen Ausklang abzuschließen.

Wilhelm His d.J. hatte ja schon vor 66 Jahren in seiner bereits zitierten Rede vom 16. Juni 1931 konstatiert, daß "die Medizin in Berlin eine derartige Vielseitigkeit aufzuweisen hat wie nur an wenigen Stellen dieser Welt". Ob er bei der von ihm so gelobten Vielseitigkeit auch an die musischen Qualitäten der Berliner Mediziner gedacht hat, bleibt dahingestellt. Das im Jahre 1911 gegründete Berliner Ärzte-Orchester hat jedenfalls zu seiner Zeit schon existiert.

Da die Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e.V. in jeder Hinsicht für medizinische Traditionen sehr empfänglich ist, bot sich die Auswahl dieses Orchesters geradezu an für eine zwar nicht wissenschaftliche, aber doch im weitläufigsten Sinne durchaus medizinische Abschlußveranstaltung. Seit diesem Jubiläumskonzert zum 80-jährigen Bestehen des Berliner Ärzte-Orchesters am 24.11.1991 sind dessen "Herbst-Konzerte" zu einer ständigen Einrichtung unserer Gesellschaft geworden.

Als Dank und Anerkennung für die Leistungen jedes einzelnen Mitwirkenden neben der eigentlichen beruflichen Tätigkeit im Medizinbereich mag ein stichwortartiger biografischer Abriß erlaubt sein:

Emblem der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin

Das BERLINER ÄRZTE-ORCHESTER wurde im Jahre 1911 von dem Ophtalmologen Prof. Dr. Pollack gegründet als Vereinigung von musikbegeisterten aktiv musizierenden Ärzten und Medizinalberuflern beiderlei Geschlechts und deren Angehörigen mit dem Können und auch dem Mut, größere klassische Werke in einem Orchester zu erarbeiten. Nach dem 1. Weltkrieg und dessen Auswirkungen übernahm der bisherige Generalmusikdirektor von Oldenburg und gebürtige Berliner Dr. Julius Kopsch 1925 die musikalische Leitung, die er bis 1962 über die schweren Zeiten des Dritten Reiches mit Emigration und Deportation vieler Orchestermitglieder, den Verlust durch die Opfer des 2. Weltkrieges und letztendlich auch durch die Einmauerung unserer Stadt mit der Ausgrenzung unserer Ostberliner Kollegen mit großem persönlichen Einsatz inne hatte. Sein Nachfolger wurde der HNO-Facharzt Dr. Kurt Löblich (1906-1994). Seit 1986 ist Kevin McCutcheon aus den USA Chefdirigent. Schirmherr ist seit Frühjahr 1989 Prof. Dr. Roland Hetzer (Ärtzlicher Direktor des Deutschen Herzzentrum Berlin). Er übernahm die Schirmherrschaft vom damaligen Präsidenten der Ärztekammer Berlin, Prof. Dr. Wilhelm Heim (1906-1997), dem Nestor der Berliner Chirurgen. Dr. Ulrich Lorenz ist seit 1988 erster Vorsitzender als Nachfolger des vor ihm 15 Jahre amtierenden Dietrich Höfert.

Alexander Borodin *12.11.1833 - †27.2.1887

Es werden jährlich zwei Hauptkonzerte aufgeführt im Konzertsaal der Hochschule der Künste und im Konzerthaus Berlin, dem Schauspielhaus am Gendarmenmarkt. Das von der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e.V. dankbar angenommene Konzertprogramm der vergangenen 7 Jahre ist im Anhang nachlesbar. Darunter findet sich auch die 1980 entstandene Dichtung "Eine Steppenskizze aus Mittelasien" unseres Kollegen, des Professors für Chirurgie an der militärärztlichen Akademie St. Petersburg und in der Musikwelt hochgeschätzten Komponisten Alexander Porfirjewitsch BORODIN (12.11.1833-27.2.1887), mehr bekannt durch seine Polowetzer Tänze. Sie sollten gelegentlich in die Programmplanung der Herbstkonzerte des Berliner Ärzte-Orchesters aufgenommen werden.

Auf Initiative des 1. Vorsitzenden Prof. Baumann hat der Vorstand im Jahre 1994 beschlossen, jährlich eine von der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e.V. gestiftete ERNST v. LEYDEN-GEDÄCHTNISMEDAILLE zu verleihen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gesamtgebiet der Inneren Medizin.

Die Ausschreibung erfolgt jeweils im Deutschen Ärzteblatt und im Berliner Ärzteblatt (Rotes Blatt).

Berliner Ärzte-Orchester im Konzerthaus (Schauspielhaus) Berlin am 20.11.1994

Bewerben können sich junge Ärztinnen und Ärzte bis zur Altersgrenze von 35 Jahren mit abgeschlossenem Staatsexamen, die eine herausragende Publikation oder Dissertation aus den verschiedenen Disziplinen der Inneren Medizin erarbeitet haben.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt in einem anonymisierten Gutachterverfahren. Der Preis selbst ist mit DM 3.000,00 dotiert.

Die Verleihung der Ernst v Leyden-Gedächtnismedaille (nicht zu verwechseln mit dem seit 1990 im Abstand von 2 Jahren verliehenen Ernst v. Leyden-Preis bzw. der "Ernst v. Leyden-Medaille in Gold" des Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg) erfolgt immer zeitgleich mit der letzten wissenschaftlichen Sitzung am Ende eines jeden Jahres im Rahmen der Gemeinschaftsveranstaltung der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e.V. mit dem Herzforum der Charité.

Die Vorträge der Preisträger werden im darauffolgenden Jahr korrespondierend mit einer der wissenschaftlichen Sitzungen gehalten.

Bisherige Preisträger der Ernst v. Leyden-Gedächtnismedaille waren:

Ernst v. Leyden-Gedächtnismedaille der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e.V., seit 1994 jährlich verliehen an junge Nachwuchs- wissenschaftler bis zum Alter von 35 Jahren. Avers Profil Ernst v. Leydens und der Portraitbüste von F. Schaper

1994
Privatdozent Dr. med. Stefan ROSEWICZ, geb. 13.08.1960, Studium in Heidelberg, San Francisco, Harvard-Univ. Boston, Approbation X/85, Promotion X/85 mit "magna cum laude", seit IV/93 Oberarzt Klinikum Steglitz Benjamin Franklin, Abt. Gastroenterologie (Dir. Prof. Dr. Riecken), Facharzt f. Innere Medizin VI/93, Habilitation 6.12.1993.
Die Auszeichnung erfolgte für seine Arbeit: "Bombesin Receptor Gene Expression in Rat Pancreatic Acinar AR 42 J Cells: Transcriptional Regulation by Glucocorticoids", mit der er als erster zeigen konnte, daß durch heterologe Regulation der Rezeptoren von Wachstumsfaktoren die Pankreastumorzelle gegen unerwünschte mitogene Stimulation desensitiviert werden kann. Aus diesen Untersuchungen lassen sich möglicherweise neue Therapieansätze für die klinische Behandlung des Pankreaskarzinoms ableiten.

1995
Privatdozent Dr. Heribert SCHUNKERT, geb. 10.11.1959, Studium Rhein.-Westf. TH Aachen, Approbation 1985, Promotion 1986 Foreign Medical Graduate Examination of Medical Science USA 1990, Medical Lisensure Massachusetts 1990, Harvard Medical School Boston, Facharzt f. Innere Medizin 1993, Habilitation 1994. Tätig seit X/94 als Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II der Univ. Regensburg (Dir. Prof. Dr. G. A. J. Riegger).
Die Auszeichnung erfolgte für seine Arbeit: "Alteration of growth responses in established cardiac pressure of overload hypertrophy by rats with aortic banding". Die Arbeit beschäftigt sich mit den möglichen Mechanismen bei der Entstehung der Myokardhypertrophie. In experimentellen Ansätzen und in einer molekulargenetischen Studie wird insbesondere die Rolle des Renin-Angiotensin-Systems untersucht.

1996
Dr. med. Christian FOLWACZNY, geb. 30.12.1964, Studium Ludwig-Maximilians-Universität München, Medical College of Ohio, Promotion 1993, tätig an der Medizinischen Klinik, Klinikum Innenstadt Ludwig-Maximilians-Universität München (Dir. Prof. Dr. med. P. C. Scriba)
Die Auszeichnung erfolgte für seine Arbeit: "GOBLET-CELL AUTOANTIBODIES IN PATIENTS WITH INFLAMMATORY BOWEL DISEASE AND THEIR FIRST DEGREE RELATIVES". Sie befaßt sich mit dem Nachweis von Autoantikörpern, die gegen intestinale Becherzellen gerichtet sind, bei Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa und deren erstgradigen Verwandten. Mit diesen Autoantikörpern scheint ein Marker für eine möglicherweise genetische Disposition zur Entwicklung der familiär gehäuft auftretenden chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen gefunden zu sein.

1997
Privatdozent Dr. med. Thomas NORDT, geb. 10.02.1963 in Stuttgart, Studium Eberhard-Karls-Universität Tübingen, University of Texas Medical School Houston und Harvard Medical School Boston, Promotion 1989, Approbation 1990, Facharzt f. Inn. Med. 1996, Teilgebietsbezeichnung Kardiologie 1998, Habilitation 1998, tätig als Wiss. Assistent der Medizinischen Universität Heidelberg (Ärztl. Direktor Prof. Dr. W. Kübler)
Die Auszeichnung erfolgte für seine Arbeit: "ATTENUATION BY GEMFIBROZIL OF EXPRESSION OF PLASMINOGEN ACTIVATOR INHIBITOR TYPE I INDUCED BY INSULIN AND ITS PRECURSORS". Sie befaßt sich mit Regulation des Plasminogenaktivator-Inhibitors Typ-1 (PAI-1) beim nicht-insulinabhängigen Diabetes mellitus und der günstigen Beeinflussung der bei dieser Erkrankung pathologisch gesteigerten PAI-1-Synthese durch das Fibrat Gemfibrozil. Mit den Ergebnissen der Arbeit eröffnet sich eine neue Perspektive bei der Behandlung der bei Diabetes mellitus erhöhten Atherosklerose-Anfälligkeit.

Die Ausschreibungen für diese Medaille werden von der Gesellschaft für Innere Medizin e.V. weiterhin jährlich fortgesetzt. Damit sollen auch den Nachfolgegenerationen der Name Ernst v. Leydens und sein Wirken im Gedächtnis bleiben.

Es stimmt zumindest betrüblich, wenn über sein Lebenswerk zuweilen nicht mehr bekannt ist, als die von ihm gemeinsam mit dem Pariser Professor für Pathologische Anatomie und Neurologie Jean Martin CHARCOT (1825-1893) beschriebenen oktaedrischen "Charcot-Leyden’schen Kristalle" im Sputum von Asthmatikern.

Die Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e.V. hat bei dem vorliegenden Versuch einer – unvermeidlich lückenhaften – chronologischen Zusammenstellung bewußt die Biographie Ernst v. Leydens an den Anfang gestellt, weil er der Initiator der internistischen Vereinigungen in Berlin gewesen ist.

Sein Andenken würdig zu bewahren ist Anliegen dieser Gesellschaft, die auch ihm im
weitesten Sinne ihre Existenz (...)

Revers Emblem der Gesellschaft

5. Themenübersichten
der wissenschaftlichen Sitzungen 1979, 1980, 1981 und 1982 der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin


1979    
17. Januar    
  Rechenschaftslegung und Wahl des neuen Vorstandes OMR Prof. Dr. med. habil. Hendrik
  1. Arzneimittelschäden der Hämatopoese Prof. Dr. sc. med. H. Stobbe,
Charité
  2. Moderne Aspekte der Leukämiebehandlung im Rahmen des abgestuften Systems der medizinischen Betreuung Dr. med. R. Ihle,
Charité
  3. Diagnostik und Therapieentscheidungen bei chronischer Lymphadenose Dr. med. Helgrid Markuske,
Charité
11. April    
  Stand der Realisierung des Herzinfarktbekämpfungsprogramms in der Hauptstadt Dr. sc. med. Ch. Weser,
Krankenhaus im Friedrichshain
  Das Hypertoniebekämpfungsprogramm - Gesundheitspolitische Bedeutung, diagnostisches und therapeutisches Stufenprogramm MR Dr. sc. med. H.-D. Faulhaber,
Zentralinstitut für Herz-Kreislauf-Regulationsforschung der AdW der DDR
  Die primäre Blutdruckerhöhung bei Kindern in ihrer voraussichtlichen Bedeutung für die spätere Blutdruckentwicklung Dr. sc. med. W. Briedigkeit,
Poliklinik Am Tierpark
  Die Aussagekraft einer standardisierten Anamnese bei der Erfassung von Patienten mit Herz- Kreislauferkrankungen im Betriebsgesundheitswesen Dr. med. R. Bohm,
Charité
26. Mai XI. Lebertag  
12. September    
  Die Medizinischen Kliniken im Städtischen Klinikum OMR Prof. Dr. med. habil. Hendrik,
Städt. Klinikum Berlin-Buch
  Prinzipien und Ergebnisse einer klinischen Atemtherapie OMR Prof. Dr. med. habil. H. Krauß,
Städt. Klinikum Berlin-Buch
  Virusgrippe - die gegenwärtig bedeutendste unbeherrschte Infektion der gemäßigten Zone OMR Dr. med. K. Henne,
Städt. Klinikum Berlin-Buch
  Zum Wert der ERCP in der Pankreasdiagnostik MR Dr. med. W. Stein
Dr. med. H. Oppermann
Dr. med. A. Dieckmann
Dipl.-Med. H. Marciniak,
Städt. Klinikum Berlin-Buch
  Die Therapie chronischer Gelenkentzündungen mit intraartikulären Injektionen von radioaktiven Substanzen MR Dr. med. H. Tamaschke
Dr. med. W. Hüge
MR Doz. Dr. sc. med. H. Deckart,
Städt. Klinikum Berlin-Buch
21. November    
  Zur Epidemiologie der Lungentuberkulose und der unspezifischen Lungenkrankheiten OMR Dr. med. H. Landmann,
Forschungsinstitut für Lungenkrankheiten und Tuberkulose (FLT)
  Obstruktive Lungenkrankheiten - Diagnostik, Therapie - Dr. med. Irene Dehnert,
Stat.-Arzt, FLT
  Lungenfunktionsdiagnostische Differenzierung zwischen zentraler und peripherer Obstruktion Dr. med. H. Wuthe,
OA der Pathophysiolog. Abteilung, FLT
  Interstitielle Lungenkrankheiten MR Dr. sc. med. B. Wiesner,
Betr.-Ltr. d. Klin. Abt., FLT
1980    
16. Januar    
  Gesundheitspolitische und epidemiologische Aspekte der CVI Dr. med. Dorothea Eisenblätter,
Zentralinstitut für Herzkreislauf-Regulationsforschung der AdW
  Bedeutung der transitorischen ischämischen Attacke Dr. sc. med. Christel Weser,
Krankenhaus im Friedrichshain
  Stufenprogramm der Diagnostik und Therapie der CVI MR Dr. med. Barbara Seidel
Prof. Dr. sc. med. H. Heine
Dr. sc. med. L. Heinemann,
Regierungskrankenhaus Zentralinstitut für Herzkreislauf-Regulationsforschung der AdW
  Zur operativen Korrektur der extrakraniellen Gefäßveränderungen bei CVI Dr. med. G. Belian
Prof. Dr. med. J. Neugebauer,
Krankenhaus im Friedrichshain
  Möglichkeiten der Behandlung der CVI durch Anastomosenoperation Dr. med. H. Feldmann,
Krankenhaus im Friedrichshain
16. April    
  Spezialisierung und Integration aus der Sicht eines Bezirkskrankenhauses OMR Prof. Dr. sc. med. K. Scheidler,
Krankenhaus im Friedrichshain
  Grenzen und Möglichkeiten der Dialyse und Nierentransplantation Dr. med. G. May
Dr. med. W. Janisch,
Krankenhaus im Friedrichshain, Urologische Klinik
  Patienten-Demonstrationen Ärzte der I. Medizinischen Klinik,
Krankenhaus im Friedrichshain
31. Mai XII. Lebertag  
17. September    
  Nebenwirkungen von Arzneimitteln aus klinisch- pharmakologischer Sicht Dr. med. F. Hackenberger,
Inst. für Arzneimittelwesen der DDR
  Arzneimittelbedingter Leberschaden aus klinischer Sicht Dr. med. Renate Baumgarten
Dr. med. J. D. Fengler,
Krankenhaus Prenzlauer Berg
  Glykosid-Therapie und iatrogene Schädigung bei Patienten im höheren Lebensalter Dr. sc. med. J. Schulz
Dr. med. Susanne Birke,
Städt. Klinikum Berlin-Buch
  Antibiotika-Therapie und iatrogene Schädigung bei Patienten im höheren Lebensalter OMR Dr. med. H. Siggelkow
Brigitte Glaser,
Städt. Klinikum Berlin-Buch
19. November    
  Neuere Erkenntnisse zur Regulation der Hypophysenfunktion F. Döcke,
Charité
  Diagnostik und Therapiemöglichkeiten bei Akromegalie Helga Gerl
G. Knappe,
Charité
  Demonstration Petra Jahnel
Helga Gerl,
Charité
1981    
14. Januar    
  Rechenschaftslegung des Vorstandes OMR Prof. Dr. med. habil. Hendrik,
Vorsitzender
  Aus der Praxis: Zur Intervention mit betablockierenden und thrombozytenaggregationshemmenden Substanzen Prof. Dr. sc. med. G. Anders,
Krankenhaus im Friedrichshain
  Die Anwendung der Betablocker in der Praxis Dipl.-Med. Monika Würzburg
Dr. sc. med. Christel Weser,
Krankenhaus im Friedrichshain
  Metaphylaxe der Nephrolithiasis Dr. med. G. Brien,
Krankenhaus im Friedrichshain
  Niereninsuffizienz im Stadium der Kompensation Dr. med. Ch. Hansen,
Krankenhaus im Friedrichshain
Doz. Dr. sc. med. K. Precht,
Charité
8. April    
  Aktuelle Fragen der Diagnostik und Therapie der Pankreaserkrankungen unter besonderer Berücksichtigung interdisziplinärer Zusammenarbeit MR Doz. Dr. sc. med. F. Dietze,
Charité
  Ultraschall-Tomografie des Pankreas Dr. med. K. Raab
Dr. med. H. Schilling,
Charité
  Was leistet die Computer-Tomographie bei der Diagnostik entzündlicher und tumoröser Pankreaserkrankungen? Prof. Dr. sc. med. M. Lüning
  Diagnostik-Strategie bei chronischen Pankreaserkrankungen Dr. med. H.-J. Schulz
  Aktuelle Aspekte der chirurgischen Therapie bei akuter und chronischer Pankreatitis Dr. sc. med. H. Lippert
30. Mai XIII. Lebertag  
16. September    
  Inhalt und Gegenstand der Inneren Militärmedizin Generalmajor MR Prof. Dr. sc. med. Werner
  Das Hyperthermiesyndrom Oberst Doz. Dr. sc. med. Pickart
  Symptomatik und Therapie bei Intoxikationen durch Organophosphate Oberst Doz. Dr. sc. med. Gille
1982    
20. Januar    
  Aus der Nephrologie:Moderne Determinationsverfahren in der Nephrologie K. Precht
  Immunsuppression bei Nierenerkrankungen R. Matusch
  Antibiotikatherapie bei Nierenerkrankungen H. Briedigkeit
  Grundlagen der konservativen Behandlung bei chronischer Niereninsuffizienz K. Lindenau,
Verantwortlich: OMR Prof. Dr. sc. med. P. Renger,
Universitätsklinik für Innere Medizin "Theodor Brugsch" Bereich Medizin (Charité) der Humboldt-Universität zu Berlin
21. April    
  Interdisziplinäres Kolloquium zur Versorgung von Patienten mit zerebrovasculärer Insuffizienz Verantwortlich: Dr. sc. med. Christel Weser,
Krankenhaus im Friedrichshain
22. Mai    
  XIV. Berliner Lebertag Verantwortlich: Doz. Dr. sc. med. W. Schimmelpfennig,
Universitätsklinik für Innere Medizin "Theodor Brugsch" Bereich Medizin (Charité) der Humboldt- Universität zu Berlin
15. September    
  Tropische Infektionskrankheiten Verantwortlich: MR Dr. phil. Dr. med. H.-G. Kupferschmidt,
Städt. Klinikum Berlin-Buch
17. November    
  Differentialdiagnose von Lymphknotenschwellungen und Kollagenosen im e.S. Verantwortlich: Prof. Dr. sc. med. J. Haase,
Universitätsklinik für Innere Medizin "Theodor Brugsch" Bereich Medizin (Charité) der Humboldt- Universität zu Berlin




6. Verzeichnis
der wissenschaftlichen Sitzungen der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e. V. 1991 – 1997

09.02.1991 "Risikopatienten in der Inneren Medizin" (Prof. Weser)
"Neuestes aus der Herzklappenchirurgie" (Prof. Hetzer)
"Internationaler Stand der Lysetherapie des akuten Myokardinfarktes" (Prof. Schmutzler, PD Rutsch)
"Lysetherapie bei Lungenembolie" (Prof. Müller)
"Moderne Aspekte der Thromboseprophylaxe" (Prof. Vogel)
"Neues aus der Pankreaschirurgie" (Prof. Lippert)
"Nephrogenes Risiko" (Dr. sc. Müller)
"Risikofaktor Cholesterin" (Prof. Klose)
12.06.1991 PROBLEME IN DER INTENSIVMEDIZIN
"Probleme bei der Schockbehandlung in der Intensivmedizin" (Dr. Forycki)
"Akuttherapie tachykarder Rhythmusstörungen" (Dr. Kahl)
"Das unklare Fieber in der Intensivmedizin" (Dr. Langnickel)
18.09.1991 INTERNISTISCHE ONKOLOGIE
"Möglichkeiten der Systemischen Therapie des Krebses" (Dr. Brockmann)
"Indikationen und Stellenwert der Strahlentherapie" (Dr. R. Berndt)
16.10.1991
"Klinische Aspekte zur Diagnostik und Therapie der chronischen Herzinsuffizienz" (Prof. J. Wagner)
"Klinische Aspekte zur Diagnostik und Therapie des Schlafapnoe-Syndroms"
(Prof. Kohl)
27.11.1991 GASTROENTEROLOGIE
"Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie von Gallensteinen" (Dr. Wengler)
"Hydrosonographie des Verdauungskanals" (Dr. Jahnel)
15.05.1991 DIABETES MELLITUS
"Neue Aspekte beim Typ II-Diabetes" (PD Ratzmann)
"Insulintherapie des Typ II-Diabetes mellitus" (Prof. Petzoldt)
22.01.1992 OPPORTUNISTISCHE INFEKTIONEN BEI AIDS
"Diagnostik und Therapie" (Prof. Baumgarten)
25.03.1992 AUTOIMMUNKRANKHEITEN
"Aktuelle Aspekte zur Diagnostik und Therapie der Autoimmunkrankheiten des rheumatischen Formenkreises" (Dr. Hiepe)
"Möglichkeiten zur weiteren Differenzierung von antinukleären Antikörpern (ANA) und ihre diagnostische Bedeutung" (Dr. Riemenkasten)
22.04.1992 GEFÄSSWIRKSAME ARZNEIMITTEL
"Prostaglandine in der Therapie der peripher-arteriellen Verschlußkrankheit"
(Prof. Heidrich)
"Endothelium Derived Relaxing Factor (EDRF) - der Schlüssel für die Wirksamkeit der Nitrattherapie bei der koronaren Herzkrankheit" (Prof. Silber)
13.05.1992 PHLEBOLOGIE
"Medikamentöse Therapie venöser Erkrankungen(pharmakologische Aspekte)" (Prof. W. Felix, München)
"Diagnostik und Therapie venöser Erkrankungen (klinische Aspekte)"
(PD Großmann)
17.06.1992 HIRNLEISTUNGSSTÖRUNGEN IM ALTER
"Diagnostik" (Dr. Kuhlmey)
"Therapie" (Dr. Blaha)
23.09.1992 GASTRITIS – NEUE ASPEKTE EINER ALTEN KRANKHEIT
"Gastritis – Morphologie und Klassifikation" (Prof. Wohlgemuth)
"Heliobacter pylori" (Dr. Briedigkeit)
"Konsequenzen für Diagnostik und Therapie" (Prof. Berndt)
21.10.1992 MYKOSEN IN DER INNEREN MEDIZIN
"Diagnostik der Mykosen" (Prof. Bernhardt)
"Therapie der Mykosen" (Prof. Knoke)
25.11.1992 OSTEOPOROSE
"Diagnose und Differentialdiagnose der Osteoporose" (Dr. Semler)
"Prävention und Therapie" (Prof. Ringe)
16.12.1992 THERAPIE MIT ACE-HEMMERN
"Stellenwert der ACE-Hemmer in der Hochdrucktherapie" (PD Scholze)
"Stellenwert der ACE-Hemmer in der Therapie der Herzinsuffizienz"
(Prof. Baumann)
"Rolle der ACE-Hemmer in der Behandlung chron.- progredienter Nierenkrankheiten" (Prof. Neumayer)
20.01.1993 ANTIARRHYTHMIKATHERAPIE HEUTE
"Pro" (Prof. Rostock)
"Contra" (PD Oeff)
17.02.1993
"Aktueller Stellenwert der Betamimetika in derBehandlung obstruktiver Atemwegserkrankungen" (PD Lichey)
17.03.1993 SCHILDDRÜSENERKRANKUNGEN
"Konservative Strumatherapie - Jodid versus L-Thyroxin" (PD Bogner)
"Therapiestrategien bei den verschiedenen Formen der Hyperthyreose" (PD Wentz)
21.04.1993 NEPHROLOGIE
"Konservative Therapie der Niereninsuffizienz und ihrer endogenen Progression" (Prof. Gross)
"Diagnostik und Therapiestrategien häufiger Komplikationen nach Nierentransplantation" (PD Reinke)
19.05.1993 FSME und LYME-BORRELIOSE
"Frühsommer-Meningoenzephalitis: Epidemiologie des FSME-Virus in den neuen Bundesländern" (PD Süss)
"Lyme-Borreliose: Klinik, Diagnostik, Therapie" (Prof. Kölmel)
23.06.1993 SCHMERZ UND SCHMERZBEKÄMPFUNG
"Therapie chronisch Schmerzkranker mit Fallbeispielen" (PD Hankemeier)
"Invasive Schmerztherapie" (PD Tschirner)
15.09.1993 VITIEN IM ALTER
"Vitien beim alten Patienten" (Prof. Blömer)
"Herzklappenersatz beim alten Patienten" (Prof. Warncke)
11.10.1993 THEODOR BRUGSCH ZUM GEDENKEN
"Erinnerungen an Theodor Brugsch – cardiologische Forschung" (Prof. Geißler)
"Gastroenterologische Forschungsschwerpunkte" (Prof. Volkheimer)
24.11.1993 INTERVENTIONELLE ENDOSKOPIE UND PERATIVE LAPAROSKOPIE
"Heutiger Stand und Möglichkeiten der operativen Laparoskopie" (Prof. Kraas)
"Heutiger Stand der interventionellen gastroenterologischen Endoskopie" (Dr. Hintze)
18.12.1993 II. HERZFORUM DER CHARITÉ:
MODERNE ASPEKTE DER KORONARANGIOPLASTIE
"Hibernating myocardium" (Prof. Heusch)
"Stellenwert der alternativen Methoden im Rahmen der Angioplastie" (Prof. Höfling)
"Stellenwert von Angioplastie und intravasalem Ultraschall für die Angioplastie" (PD Kleber)
"Bedeutung des Endothels im Bereich der Leitungs- und Widerstandsgefäße bei koronarer Herzkrankheit" (Prof. Dr. Drexler)
"Pharmakologische Aspekte einer Restenosierung nach PTCA" (Prof. Schrör)
"Stellenwert von Lyse und PTCA bei akutem Myokardinfarkt" (PD Stangl)
"Können Belastungstests das morphologische PTCA-Ergebnis voraussagen?" (Prof. Roskamm)
"Ist die Bypass-OP überflüssig?" (Prof. Meinertz)
26.01.1994 BRONCHIALKARZINOM
"Strahlentherapeutische Möglichkeiten beim Bronchialkarzinom" (Prof. Budach)
"Therapeutische Fiberbronchoskopie und pulmonalvasculäre Interventionen" (Prof. Witt)
26.02.1994 ONKOLOGIE
"Pallialtivtherapie beim Mammakarzinom" (Prof. Possinger)
"Neue Strategien in der Therapie der chronisch-myeloischen Leukämie" (Dr. Mergenthaler)
23.03.1994 IMMUNOLOGIE
"Immunologische und genetische Erkrankungen der vaskulären Basalmembran" (Prof. Weber)
"Immunologische Erkrankungen des artikulären und extraartikulären Knorpels" (Prof. Burmester)
04.05.1994 TRANSPLANTATIONSMEDIZIN
"Nierentransplantation – Indikation und Nachsorge" (Prof. Frei)
"Lebertransplantation – Indikation und Nachsorge" (Prof. Neuhaus)
15.06.1994 GENTECHNOLOGIE IN DER MEDIZIN Prof. Blum
06.07.1994
"Thrombolysevarianten bei akuter Phlebothrombose und ambulante Ergebnisse" (Dr. Kühnel)
"Der Blutungsnotfall – Diagnostik und Therapie der disseminierten intravasalen Gerinnung" (Dr. Klare)
14.09.1994 INTRAKRANIELLE GEFÄSSERKRANKUNGEN
"Diagnostik und Therapieansätze aus neuro- radiologischer Sicht" (Prof. Westphal)
"Therapie aus neurochirurgischer Sicht" (Prof. Zierski)
19.10.1994 AMBULANT ERWORBENE PNEUMONIEN
"Gegenwärtige und zukünftige diagnostische Möglichkeiten" (Prof. Göbel)
"Epidemiologie und Therapie" (Prof. Lode)
03.12.1994 III. HERZFORUM DER CHARITÉ:
ANTIKOAGULANTIEN UND THROMBOZYTEN-
AGGREGATIONS-HEMMER BEI KARDIALEN
ERKRANKUNGEN: NUTZEN UND RISIKO
"Physiologie und Pathophysiologie der Hämostase" (PD Becker)
"Thrombozytenfunktionshemmer" (Prof. Schrör)
"Gerinnungsüberwachung" (Prof. Riess)
"Rolle der Echokardiographie bei thrombembolischen Ereignissen" (Prof. Daniel)
"Antikoagulantien u. Thrombozytenaggregationshemmer bei Herzklappen- patienten" (Dr. Horstkotte)
"Antikoagulatien und Thrombozytenaggregationshemmer bei Vorhofflimmern" (PD Darius)
"Thrombozytenaggregationshemmer und Antikoagulantientherapie bei der KHK" (Prof. Meinertz)
"Neue Wege in der Antikoagulation und antithrombotischen Therapie" (PD Bode)
18.01.1995 NUKLARMEDIZIN
"Nuklearkardiologie – derzeitiger Stand und Perspektiven" (Dr. Aurich)
"Nuklearmedizinische Diagnostik und Therapie im Interessengebiet des Internisten" (Prof. Deckart)
05.04.1995 TROPENMEDIZIN
"Medizinische Probleme bei Tropenreisen" (Prof. Bienzle)
10.05.1995 RHEUMATOLOGIE
"Moderne Therapieverfahren in der Rheumatologie - von der Molekularbiologie zum Krankenbett" (Prof. Burmester)
"Lyme-Arthritis, ein Modell für entzündlich rheumatische Krankheiten" (PD Krause)
21.06.1995 STOFFWECHSELKRANKHEITEN
"Plasmalipide und Arteriosklerose" (Prof. Steinhagen-Thiessen)
"Der diabetologische Notfall" (Dr. Schirop)
30.08.1995 FAKTEN UND CHANCEN IN DER KARDIOLOGIE
"Neuerungen in der Herzchirurgie" (Prof. Hetzer)
"Myokarditis/Kardiomyopathie – Neue Aspekte zu Diagnose und Therapie" (Prof. Schultheiß)
"Medikamentöse Nachbehandlung des Herzinfarktes" (Prof. Kupper)
11.10.1995 NEUE DIAGNOSTISCHE UND THERAPEUTISCHE
ASPEKTE ZUM PANKREASKARZINOM
"aus internistischer Sicht" (PD Rosewicz)
"aus chirurgischer Sicht" (Prof. J. Müller)
04.11.1995 III. GEFÄSSFORUM AN DER CHARITÉ:
NEUES IN DER ANGIOLOGISCHEN DIAGNOSTIK UND THERAPIE
"Die Untersuchung der "Mikrozirkulation" am Menschen - klinisch relevant oder wissenschaftlich notwendig?" (Dr. Jepsen)
"Spiral-CT der Carotiden, Nieren- und peripheren Arterien: Ist die Angiographie ersetzbar?" (Dr. Rogalla)
"Möglichkeiten und Indikationen zur MR-Angiographie" (Dr. Bongartz)
"Möglichkeiten und Grenzen der ambulanten Angiographie und der interventionellen Therapie bei peripherer arterieller Verschlußkrankheit" (Prof. Schulte)
NEUES IN DER HÄMOSTASEOLOGIE
"Das Problem der heparininduzierten Thrombozytopenie" (Prof. Greinacher)
"Ambulante Antikoagulation: Ambulante Führung des Patienten" (Dr. Ziemer)
16.12.1995 IV. HERZFORUM DER CHARITÉ:
NEUE ERKENNTNISSE INVASIVER, PATHOPHYSIOLOGISCHER UND
PHARMAKOLOGISCHER MECHANISMEN BEI KORONARER HERZKRANKHEIT
"Pathomechanismen der Restenose nach PTCA: Untersuchungen an Atherektomiegewebe von Patienten" (PD Bauriedel)
"Vergleich von Interventionsmethoden bei Koronarstenosen" ( Prof. Kleber)
"Prädiktoren endothelial vermittelter koronarer Perfusionsstörungen" (Prof. Zeiher)
"Koronare Stentimplantationen" (PD Sievert)
"Wahrscheinlichkeit intrakoronarer Thrombenbildung während PTCA und Stentimplantation" (Prof. Rutsch)
"Pharmakologische Möglichkeiten zur Verringerung der Restenosierungsrate nach PTCA" (Prof. Scholz)
21.02.1996 SUCHTPROBLEMATIK
"Management des Alkohol-, Benzodiazepin- und Opiatentzugssyndroms unter pharmakologischen Gesichtspunkten. Was ist machbar, um die akute somatische Behandlung zu ermöglichen?" (Dr. Diefenbacher)
"Methadonsubstituierte Drogenabhängige- Diagnostik, Therapie, Behandlungsprobleme" (Dr. Gölz)
20.03.1996 DER PNEUMOLOGISCHE NOTFALL
"Die akute respiratorische Insuffizienz" (Prof. T. Wagner)
"Die akute bronchiale Obstruktion" (Dr. Ewert)
22.05.1996 FLUGMEDIZIN "Darf mein Patient fliegen?"
"aus kardiologischer Sicht" (Dr. Mülmann)
"aus atmungsphysiologischer Sicht" (Dr. Wotzig)
12.06.1996 DAS ACE-SYSTEM
"Die Rolle des Angiotensin Konversionsenzyms in der Pathogenese der Herzinsuffizienz" (PD Schunkert)
"Angiotensinrezeptorenblocker bei Herzinsuffizienz - Grundlagen der therapeutischen Anwendung" (PD Regitz-Zagrosek)
25.09.1996 RHEUMATOLOGIE
"Diagnostik und Therapiestrategie der Kollagenosen" (Prof. Gromnica-Ihle)
"Prognose und Risikoindikatoren zur Therapieoptimierung bei der chronischen Polyarthritis" (Prof. Gräfenstein)
16.10.1996 TELEMEDIZIN
"Integration verteilter multimedialer Befunddaten zur elektronischen Patientenakte (Bermed-System)" (Prof. Fleck)
"Telekommunikation - ein Mittel zur Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen" (Dr. Brenner)
02.11.1996 IV. GEFÄSSFORUM AN DER CHARITÉ:
NEUES IN DER ANGIOLOGISCHEN DIAGNOSTIK UND THERAPIE
"Pathomechanismen der Arteriosklerose" (Prof. S. B. Felix)
"Das postthrombotische Syndrom" (Dr. Jünger)
DER AKUTE THROMBOTISCHE/EMBOLISCHE
ARTERIELLE VERSCHLUSS
"Endovasale Therapie" (Prof. Mathias)
"Operative Interventionsmöglichkeiten" (Prof. Gruß)
"Neue Möglichkeiten der Ultraschall-Gefäß-Diagnostik durch Echo-Kontrastmittel" (Dr. Bauer)
"Prostaglandine bei der Therapie der peripher-arteriellen Verschlußkrankheit" (PD Scheffler)
07.12.1996 V. HERZFORUM DER CHARITÉ:
DAS AKUTE KORONARE SYNDROM
"Grundlagen und Klinik – Pathophysiologie des akuten koronaren Syndroms" (Prof. S. B. Felix)
"Gerinnungssystem und KHK" (Prof. Riess)
"Klinik der instabilen Angina pectoris und des akuten Infarktes" (Prof. Meinertz)
"Wachstumsfaktoren und Restenose – Neue pharmakologische Ansätze" (Prof. Schrör)
"PTCA und Stent: Eine kritische Situationsanalyse" (Prof. Rutsch)
"Optimierung des Therapieregimes bei akutem Myokardinfarkt in prähospitaler und hospitaler Phase"(PD Darius)
08.01.1997 DER ZEREBRALE INSULT
"Pathophysiologie der ischämschen Zellschädigung - Argumente für die Lyse des Schlaganfalls" (Prof. Einhäupl)
"Mechanismen der Sekundärschädigung durch Reperfusion – Kann Lyse den Verlauf verbessern?" (PD Villringer)
19.02.1997 DIABETES MELLITUS
"Aktueller Stand der Behandlung des Typ II-Diabetikers" (Prof. Mehnert)
"Aktuelle Aspekte der Insulinpumpentherapie" (Dr. Schnell)
12.03.1997 KNOCHENMARKTRANSPLANTATION
"Indikationen zur Knochenmarktransplantation (KMT) und Nachbetreuung der KMT-Patienten" (Prof. Arnold)
23.04.1997 MORBUS HODGKIN
"Biologie und Diagnostik des Morbus Hodgkin" (Prof. Ludwig)
"Therapie des Morbus Hodgkin" (Dr. Grüneisen)
21.05.1997 CHRONISCH ENTZÜNDLICHE DARMERKRANKUNGEN
"Neuere Befunde in der Ätiopathogenese chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen" (PD Polwaczny)
"Neue therapeutische Entwicklung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen" (Prof. Lochs)
25.06.1997 KARDIOLOGIE AKTUELL
"Neue invasiv-interventionelle Strategien. Was ist indiziert für welchen Patienten" (Prof. Rutsch)
"Minimal invasive Chirurgie – Traum oder Wirklichkeit der Herzchirurgie" (PD Laube)
20.08.1997 GLOMERULONEPHRITIS
"Neue Erkenntnisse zur Pathogenese von Glomerulonephritiden" (PD Floege)
"Therapie der Glomerulonephritis" (Prof. Frei)
17.09.1997 ONKOLOGIE AKTUELL
"Was leistet die MRT des Knochenmarks bei Metastasen und hämatologischen Systemerkrankungen?" (PD Hosten)
"Palliative und kurative Anwendungsfelder der Hyperthermie bei fortgeschrittenen Malignomen" (PD Wust)
15.10.1997 DROGENABHÄNGIGKEIT
"Medizinische Aspekte des Drogenabusus" (PD Köppel)
"Risiken des Konsums von Ecstasy" (Dr. Fahron)
01.11.1997 V. GEFÄSSFORUM AN DER CHARITÉ:
NEUES ZUR PATHOGENESE, DIAGNOSTIK UND THERAPIE
Vorsitz: Prof. Dr. Baumann, PD Dr. K. Stangl,
Medizinische Klinik und Poliklinik I, Charité
"Arteriosklerose: Pathophysiologische Grundlagen" (Prof. S. B. Felix)
"Elektronenstrahl-CT und MRT, Was leisten die neuen nichtinvasiven Verfahren in der Gefäßdiagnostik?" (Dr. Enzweiler/Dr. Kivelitz)
"Metabolisches Syndrom und Gefäßerkrankungen - Therapeutische Ansätze" (Prof. Hauner)
"Therapiestrategien zur Verbesserung der endothelialen Dysfunktion" (Prof. Lüscher)
"Möglichkeiten der minimal-invasiven Gefäßchirurgie" (Prof. Lüscher)
06.12.1997 VI. HERZFORUM DER CHARITÉ: HERZINSUFFIZIENZ
"Neues zur Pathophysiologie der Herzinsuffizienz" (Prof. Holubarsch)
"Aktuelle Pharmakotherapie bei Herzinsuffizienz" (PD Stangl)
"Plötzlicher Herztod – Medikamentöse und antiarrhythmische Therapie" (Prof. Steinbeck)
"Immunadsorption bei dilatativer Kardiomyopathie" (Prof. S. B. Felix)
"AICD-Therapie bei Herzinsuffizienz" (Prof. Trappe)
"Chirurgische Operation bei Herzinsuffizienz – Ventrikelverkleinerungen und dynamische Kardiomyoplasie" (Prof. Konertz)
"Kardiale Unterstützungssysteme – Indikationen und Zielsetzungen" (Prof. Scheld)


7. Verzeichnis der Referenten
ARNOLD, Renate, Prof. Dr.: Universitätsklinikum Charité, Med. Fak. der Humboldt-Univ. zu Berlin, Zentrum f. Innere Med., Klinik u. Poliklinik II, Schwerpunkt Onkologie/ Hämatologie, Berlin (12.3.1997)
AURICH, H.: Nuklearmedizin. Klinik u. Poliklinik Charité Berlin (18.1.1995)
BAUER, Dr. med.: Klin. Forschung Diagnostika Schering AG Berlin (2.11.1996)
BAUMANN, G., Prof. Dr.: Med. Klinik u. Poliklinik I, Universitätsklinikum Charité zu Berlin (16.12.1992, 18.12.1993, 3.12.1994, 4.11.1995, 16.12.1995, .11.1996, 7.12.1996, 1.11.1997, 6.12.1997)
BAUMGARTEN, Renate, Prof. Dr.: Infektionsklinik Städt. Krhs. Prenzlauer Berg, Berlin (22.1.1992)
BAURIEDEL, G., Priv. Doz. Dr.: Klinikum Großhadern der Ludwig- Maximilians-Universität, Med. Klinik I, München (16.12.1995)
BECKER, B. F., Priv. Doz. Dr.: Physiolog. Inst. d. Univ. München (3.12.1994)
BERNDT, H., Prof. Dr.: Klinik f. Inn. Med. der Charité, Berlin (23.9.1992)
BERNDT, Renate, Dr. sc. med.: Klinik u. Poliklinik Onkologie, Univ.-Klinikum Charité, Berlin (18.9.1991)
BERNHARDT, H., Frau Prof. Dr.: Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Greifswald (21.10.1991)
BIENZLE, U., Prof. Dr.: Landesinstitut f. Tropenmedizin Berlin (5.4.1995)
BLAHA, L., Dr. med: Bezirks-Krhs. Mainkofen/ Deggendorf (17.6.1992)
BLÖMER, H. Prof. Dr.: Emerit. Direktor I. Med. Klinik rechts der Isar, München (15.9.1993, 18.12.1993, 3.12.1994, 7.12.1994, 16.12.1995, 7.12.1996, 6.12.1997)
BLUM, H. E. Prof. Dr.: Med. Klinik B, Universitätsspital Zürich (15.6.1994)
BODE, C., Priv.-Doz. Dr.: Med. Universitätsklinik Heidelberg (3.12.1994)
BOGNER, Priv. Doz. Dr.: Klinikum Steglitz, Berlin (17.3.1993)
BONGARTZ: Departement Medizin Radiologie, Kantonsspital Basel, Universitätsklinikum Basel (4.11.1995)
BRENNER, G., Dr.: Zentralinstitut für Kassenärztliche Versorgung, Köln (16.10.1996)
BRIEDIGKEIT, H., Frau Dr. med.: Klinik f. Inn. Medizin, Charité, Berlin (23.9.1992)
BROCKMANN, B., Dr. sc. med.: Klinik u. Poliklinik für Onkologie der Charité, Berlin (18.9.1991)
BUDACH, Prof. Dr.: Strahlenabt. Charité, Berlin (26.1.1994)
BURMESTER, G.-R., Prof. Dr.: Med. Klinik III der Univ.-Klinik d. Charité der Humboldt-Univ. Berlin (23.3.1994, 10.5.1995)
DANIEL, W. G., Prof. Dr.: Med. Akademie "Carl Gustav Carus" Dresden (3.12.1994)
DARIUS, H., Priv. Doz. Dr.: Klinikum der Johannes-Gutenberg- Universität Mainz (3.12.1994, 7.12.1996)
DIEFENBACHER, A., Dr.: Psychiatr. Klinik im Ev. Krhs. "Königin Elisabeth" Herzberge (21.2.1996)
DECKART, H., Prof. Dr.: Nuklearmed. Klinik, Klinikum Berlin-Buch (18.1.1995)
DREXLER, H., Prof. Dr.: Univers.-Klinik u. Poliklinik Universität Freiburg (18.12.1993)
EINHÄUPL, K., Prof. Dr.: Univ.-Klinikum Charité, Med. Fak. Humboldt-Univ. zu Berlin, Klinik u. Poliklinik f. Neurologie, Berlin (8.1.1997)
ENZWEILER, C., Dr. med.: Inst. f. Röntgendiagnostik Univ.- Klin. Charité, Berlin (1.11.1997)
FAHRON, G., Dr. med.: Virchow-Klin. Giftinformation u. Umweltambulanz, Berlin (15.10.1997)
FELIX, S. B., Prof. Dr.: Med. Klinik u. Poliklinik I, Univ.-Klinikum Charité, Berlin (2.11.1996, 7.12.1996, 1.11.1997, 6.12.1997)
FELIX, W., Prof. Dr.: Institut f. Pharmakologie u. Toxikologie München (13.5.1992)
FLECK, E., Prof. Dr.: Virchow-Klinikum, Med. Fak. d. Humboldt-Univ. zu Berlin u. Deutsches Herzzentrum Berlin, Med. Klinik, Abt. Kardiologie (16.10.1996)
FLOEGE, J., Priv. Doz. Dr.: Medizin. Hochschule Hannover, Abt. Nephrologie (20.8.1997)
FOLWACZNY, C., Priv. Doz. Dr.: Medizin. Klinik, Klinikum Innenstadt, Ludwig-Maximilians-Universität München (21.5.1997)
FORYCKI, F., Dr. med.: I. Inn. Abt., Krhs. Neukölln, Berlin (12.6.1991)
FREI, U., Prof. Dr.: Virchow-Klinikum, Med. Klinik, Abt. Nephrologie u. Interne Intensivmedizin, Berlin (4.5.1994, 20.8.1997)
GEISSLER, W., Prof. Dr.: ehem. Medizin. Klinik Theodor Brugsch, Charité Berlin (13.10.1993)
GERLACH, E., Prof. Dr.: Physiolog. Institut der Univ. München (3.12.1994)
GÖBEL, H. U., Prof. Dr. Dr.: Charité Berlin (19.10.1994)
GÖLZ, J., Dr. med.: HIV-Schwerpunktpraxis Kaiserdamm, Berlin (21.2.1996)
GRÄFENSTEIN, Prof. Dr.: Johanniter-Krhs. u. CA f. Rheumatologie Treuenbrietzen (25.9.1996)
GREINACHER, A., Prof. Dr.: Institut f. Immunologie und Transfusionsmedizin, Ernst-Moritz-Arndt-Univ. Greifswald (4.11.1995)
GROMNICA-IHLE, E., Prof. Dr.: Klinikum Buch, Krhs.-Betrieb von Berlin-Pankow (25.9.1996)
GROSS, P., Prof. Dr.: Universitätsklinikum Steglitz, Abt. Nephrologie, Berlin (21.4.1993)
GROSSMANN, K., Priv. Doz. Dr.: Medizinische Akademie Erfurt (13.2.1992)
GRÜNEISEN, A., Dr. med: Abt. Hämatologie/Onkologie, Inn. Med. II, Krhs. Neukölln, Berlin (23.4.1997)
GRUSS, J. D., Prof. Dr.: Abt. Gefäßchirurgie, Kurhessisches Diakonissenkrhs. Kassel (2.11.1996)
HANKEMEIER, U., Priv. Doz. Dr.: Ev. Johannes-Krhs. Bielefeld (23.6.1993)
HAUNER, H., Prof. Dr.: Diabetes-Forschungsinstitut an der Universität Düsseldorf (1.11.1997)
HEIDRICH, H., Prof. Dr.: Innere Abt., Franziskus-Krhs. Berlin (22.4.1992)
HETZER, R., Prof. Dr.: Deutsches Herzzentrum Berlin (9.2.1991, 30.8.1995)
HEUSCH, G., Prof. Dr.: Universitätsklinikum Essen (18.12.1993)
HIEPE, F., Priv. Doz. Dr.: Med. Klinik u. Poliklinik III Charité (25.3.1992)
HINTZE, R., Dr. med.: Univ.-Klinikum Rudolf Virchow, Abt. Innere Med., Schwerpunkt Gastroenterologie, Berlin (24.11.1993)
HÖFLING, B., Prof. Dr.: Klinikum Großhadern, München (18.12.1993)
HOLUBARSCH, Ch., Prof. Dr.: Med. Klinik u. Poliklinik Innere Med. III, Klinikum d. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (6.12.1997)
HORSTKOTTE, D., Dr. med.: Benjamin-Franklin-Klinikum Berlin (3.12.1994)
HOSTEN, N., Priv. Doz. Dr. med.: Strahlenklinik u. Poliklinik, Virchow- Klinikum (17.9.1997)
JAHNEL, P., Dr. med.: Klinik f. Innere Medizin des Universitätsklinikums Charité Berlin (27.11.1991)
JEPSEN, H., Dr. med.: Med. Klinik u. Poliklinik I Universitätsklinikum Charité Berlin (4.11.1995)
JÜNGER, M., Dr. med.: Universitäts-Hautklinik der Eberhard- Karls-Universität Tübingen (2.11.1996)
KAHL, P. E., Dr. sc. med.: 1. Med. Klinik, Städt. Krhs. im Friedrichshain, Berlin (12.6.1991)
KIVELITZ, D., Dr. med. Institut f. Röntgendiagnostik Univ. Klinikum Charité (1.11.1997)
KLARE, M., Dr. med.: Med. Klinik III Berlin-Buch (6.7.1994)
KLEBER, F. X., Priv. Doz. Dr.: Med. Univ. Klinik und Poliklinik I, Univ.-Klinikum Charité Berlin (18.12.1993, 16.12.1995)
KLOSE, Prof. Dr.: Zentralkrankenhaus links der Weser, Bremen (9.2.1991)
KNOKE, G., Prof. Dr.: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (21.10.1992)
KÖLMEL, H. W., Prof. Dr.: Neurolog. Klinik u. Poliklinik Universitätsklinikum Charité Berlin (19.5.1993)
KÖPPEL, C., PD Dr. med. Max-Bürger-Zentrum, Virchow- Klinikum (15.10.1997)
KOHL, F. V., Prof. Dr.: Med. Klinik III/Pneumologie, Krhs. Neukölln, Berlin (16.10.1991)
KONERTZ, W., Prof. Dr.: Zentrum f. Chirurgie, Klinik f. Herzchirurgie Universitätsklinikum Charité Berlin (6.12.1997)
KRAAS, E. Prof. Dr.: 1. Chir. Abt. Krhs. Moabit, Berlin (24.11.1993)
KRAUSE, A., Priv. Doz.: Med. Univ.-Klinik III Univ.- Klinikum Charité Berlin (10.5.1995)
KÜHNEL, Lieselotte, Dr. med.: niedergelassene Ärztin Landsberger Allee, Berlin (6.7.1994)
KUHLMEY, J., Dr. sc. med.: Ärztl. Direktor im Krankenpflegeheim "Albert Schweitzer" Berlin-Blankenburg (17.6.1992)
KUPPER, Prof. Dr.: Bad Bevensen (30.8.1995)
LANGNICKEL, R., Dr. med.: Med. Klinik Städt. Krhs. Berlin- Köpenick (12.6.1991)
LAUBE, H., Priv. Doz. Dr.: Universitätsklinikum Charité, Zentrum f. Chirurgie, Klinik für Herzchirurgie, Berlin (25.6.1997)
LICHEY, J., Priv. Doz. Dr.: Fachkrhs. f. Lungenheilkunde u. Thoraxchirurgie, Berlin-Buch (17.2.1993)
LIPPERT, Prof. Dr.: Chirurg. Klinik, Universitätsklinikum Charité, Berlin (9.2.1991)
LOCHS, H., Prof. Dr.: Universitätsklinikum Charité, Med.Fak.d. Humboldt-Univ. zu Berlin, Klinikum u. Poliklinik f. Gastroenterologie/Hepatologie/ Endokrinologie/Stoffwechsel (21.5.1997)
LODE, H., Prof. Dr.: Pneumologische Abt. I, Lungenklinik Heckeshorn, Berlin (19.10.1994)
LUDWIG, Prof. Dr.: Robert-Rössle-Klinik, Abt. Hämatologie, Berlin-Buch (23.4.1997)
LÜSCHER, Th. F., Prof. Dr.: Kardiologie Universitätsspital Zürich (1.11.1997)
MATHIAS, K., Prof. Dr.: Röntgenologische Abt. Städt. Klinikum Dortmund (2.11.1996)
MEHNERT, H., Prof. Dr.: Präsident d. Deutschen Diabetes-Ges. u. ehem. Ärztl. Direktor des Krhs. München Schwabing, Ehrenmitglied d. Dt. Diabetes-Ges., Vizepräsident der Internationalen Diabetes-Vereinigung(19.2.1997)
MEINERTZ, T., Prof. Dr.: Universitätsklinikum Hamburg (18.12.1993, 3.12.1994, 7.12.1996)
MERGENTHALER, Dr. med.: Med. Klinik u. Poliklinik II, Universitätsklinikum Charité Berlin (16.2.1994)
MÜLLER, Dr. sc. med.: Nephrolog. Abt. Klinikum Berlin-Buch (9.2.1991)
MÜLLER, Prof. Dr.: Städt. Krhs. Im Friedrichshain, Berlin (9.2.1991)
MÜLLER, J., Prof. Dr.: Universitätsklinik u. Poliklinik f. Chirurgie, Univ.-Klinikum Charité, Berlin (11.10.1995)
MÜLMANN, J.A., Dr. med.: Deutsche Akademie für Flugmedizin Frankfurt/Main (22.5.1996)
NEUHAUS, P., Prof. Dr.: Universitätsklinikum Rudolf Virchow, Chir. Klinik und Poliklinik, Berlin (4.5.1994)
NEUMAYER, H. H., Prof. Dr.: Transplantationszentrum Innere edizin/Nephrologie, Universität Erlangen Nürnberg (16.12.1992)
OEFF, M., Priv. Doz. Dr. Med. Klinik u. Poliklinik Schwerpunkt Kardiologie, Klinikum Steglitz Berlin (20.1.1993)
PETZOLDT, Prof. Dr.: Diabetesklinik Bad Oeynhausen (15.5.1991)
POSSINGER, K., Prof. Dr.: Med. Universitätsklinik und Poliklinik II für Hämatologie und Onkologie Universitätsklinikum Charité, Berlin (16.2.1994)
RATZMANN, Priv. Doz. Dr.: Institut f. Diabetes und Stoffwechselkrankheiten Berlin (15.5.1991)
REGITZ-ZAGROSEK, Vera, Priv. Doz. Dr.: Virchow-Klinikum, Med. Fak. Humboldt- Universität zu Berlin und DHZ Berlin, Med. Klinik Abt. Kardiologie/Angiologie (12.6.1996)
REINKE, P., Frau Priv. Doz. Dr. Universitätsklinikum Charlottenburg/ Nephrologie, Berlin (21.4.1993)
RIECKEN, E. O., Prof. Dr.: Med. Klinik und Poliklinik Abt. Gastroenterologie, Klinikum Benjamin-Franklin (Tagungsvorsitz 21.5.1997)
RIEMENKASTEN, G., Dr. med.: Klinik f. Innere Medizin der Charité Berlin (25.3.1992)
RIESS, H., Prof. Dr.: Universitätsklinikum Rudolf Virchow Berlin (3.12.1994, 7.12.1996)
RINGE, J. D., Prof. Dr.: Medizinische Klinik IV/Geriatrie, Städt. Krhs. Leverkusen (25.11.1992)
ROGALLA, P., Dr. med.: Institut f. Röntgendiagnostik, Universitätsklinikum Charité, Berlin (4.11.1995)
ROSEWICZ, S., Priv. Doz. Dr.: Universitätsklinikum Steglitz Benjamin Franklin/Gastroenterologie, Berlin (11.10.1995)
ROSKAMM, H., Prof. Dr.: Rehabilitationszentrum Bad Krozingen (18.12.1993)
ROSTOCK, K. J., Prof. Dr.: Kardiologische Klinik, Klinikum Berlin-Buch (20.1.1993)
RUTSCH, W., Prof. Dr.: Medizin. Universitätsklinik u. Poliklinik I Universitäts- klinikum Charité der Humboldt-Univ. zu Berlin (9.1.1991, 16.12.1995, 7.12.1996, 25.6.1997)
SCHELD, H. H., Prof. Dr.: Westfäl. Wilhelmsuniversität Münster, Klinik u. Poliklinik f. Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (6.12.1997)
SCHEFFLER, A., Priv. Doz. Dr.: Aggertal Klinik Engelskirchen (2.11.1996)
SCHIROP, Th., Dr. med.: Univ.-Klinikum Rudolf-Virchow, Med. Fakultät Humboldt-Univ., Med. Klinik u. Poliklinik Abt. Inn. Med. mit Schwerpunkt Nephrologie u. internistische Intensivmedizin, Berlin (21.6.1993)
SCHMIDT-SCHWEDA, Dr. med.: Med. Klinik III, Albert-Ludwigs- Universität Freiburg (6.12.1997)
SCHMUTZLER, H., Prof. Dr.: Universitätsklinikum Charlottenburg/Kardiologie, Berlin (9.2.1991)
SCHNELL, O., Dr. med.: Institut f. Diabetesforschung, III. Inn. Abt. Krhs. München-Schwabing (19.2.1997)
SCHOLZ, H., Prof. Dr.: Universitätsklinikum Eppendorf, Pharmakolog. Institut Hamburg (16.12.1995)
SCHOLZE, J., Priv. Doz. Dr.: Medizin. Klinik u. Poliklinik, Univ.- Klinikum Charité, Berlin (16.12.1992)
SCHRÖR, K., Prof. Dr.: Institut f. Pharmakologie der Heinrich- Heine-Univ. Düsseldorf (18.12.1993, 3.12.1994, 7.12.1996)
SCHULTE, K.-L. ., Prof. Dr.: Ev. Krhs. "Königin Elisabeth" Herzberge Berlin (4.11.1995)
SCHULTHEIß, Prof. Dr.: Universitätsklinikum Steglitz Benjamin-Franklin/Kardiologie, Berlin (30.8.1995)
SCHUNKERT, H. Priv. Doz. Dr.: Klinik u. Poliklinik Med. II Universitätsklinikum Regensburg (12.6.1996)
SEMLER, Jutta, Dr. med.: Rheumaklinik, Immanuel-Krhs. Berlin (25.11.1992)
SIEVERT, H., Priv. Doz. Dr.: Bethanienkrhs. Inn. Med./Kardiologie, Frankfurt/Main (16.12.1995)
SILBER, Prof. Dr.: München (22.4.1992)
STANGL, K., Priv. Doz.: I. Med. Klinik u. Poliklinik Charité, Berlin (18.12.1993, 1.11.1997, 6.12.1997)
STEINBECK, G., Prof. Dr.: Ludwig-Maximilians-Universität München, Med. Klinik u. Poliklinik I (6.12.1997)
STEINHAGEN-THIESSEN, Elisabeth, Prof. Dr.: Leiterin des Ev. Geriatriezentrums Berlin GmbH (21.6.1995)
SÜSS, J., Priv. Doz. Dr. Robert v. Ostertag-Institut des Bundesgesundheitsamtes (19.5.1993)
TRAPPE, H.-J., Prof. Dr.: Ruhr Universität Bochum Med. Klinik II (6.12.1997)
TSCHIRNER, M., Priv. Doz. Dr.: Abt. f. Anästhesie u. Intensivmedizin,Universitätsklinikum Charité Berlin (23.6.1993)
VENTZ, Priv. Doz. Dr.: Klinik f. Innere Medizin, Univ.-Klinikum Charité Berlin (17.3.1993)
VILLRINGER, A., Priv. Doz. Dr.: Univ.-Klinikum Charité, Med. Fak. d. Humboldt-Univ. zu Berlin, Klinik u. Poliklinik f. Neurologie (8.1.1997)
VOGEL, Prof. Dr.: Medizinische Akademie Erfurt (9.2.1991)
VOLKHEIMER, G., Prof. Dr.: ehem. Medizinische Klinik Theodor Brugsch, Charité, Berlin (13.10.1993)
WAGNER, J., Prof. Dr.: I. Med. Klinik/Kardiologie, Krhs. Neukölln, Berlin (16.10.1991)
WAGNER, T., Prof. Dr.: Medizinische Hochschule Hannover (20.3.1996)
WALTER, M., Prof. Dr.: Klinik f. Chirurgie Univ.-Klinikum Charité, Berlin (1.11.1997)
WARNCKE, M., Prof. Dr.: Klinik u. Poliklinik f. Herzchirurgie des Universitätsklinikums Charité Berlin (15.9.1993)
WEBER, M., Prof. Dr.: Medizinische Klinik IV, Universität Erlangen-Nürnberg
WENGLER, U., Dr. med.: Klinik f. Innere Medizin, Universitätsklinikum Charité, Berlin (27.11.1991)
WESER, Christel, Prof. Dr.: Inn. Med./Kardiologie Krhs. Köpenick Berlin (9.2.1991)
WESTPHAL, M., Prof. Dr.: Abt. Radiologische Diagnostik, Krhs. Neukölln, Berlin (14.9.1994)
WETZIG, J., Dr. med.: Mainz (22.5.1996)
WITT, Ch., Prof. Dr.: Med. Klinik u. Poliklinik I/ Pneumologie, Universitätsklinikum Charité Humboldt-Univ. zu Berlin (26.1.1994)
WOHLGEMUTH, B., Prof. Dr.: Pathologisches Institut Universität Leipzig (23.9.1992)
WUST, P., Prof. Dr.: Strahlenklinik u. Poliklinik Virchow Klinikum Berlin (17.9.1997)
ZEIHER, A. M., Prof. Dr.: Klinikum d. Johann-Wolfgang- Goethe-Universität, Zentrum Innere Medizin – Kardiologie, Frankfurt/Main (16.12.1995)
ZIEMER, S., Dr. med.: Institut f. Pathologie u. Klin. Biochemie, Universitätsklinikum Charité Berlin (4.11.1995)
ZIERSKI, J., Prof. Dr.: Abt. f. Neurochirurgie, Krhs. Neukölln, Berlin (14.9.1994)


8. Verzeichnis der Vorstände
1881
Verein für innere Medicin zu Berlin
Erster Vorstand des Vereins:
Vorsitzender:
Herr Frerichs, Geh. Ober-Med.-Rath und Professor
Erster stellvertretender Vorsitzender:
Herr Leyden, Geh. Med.-Rath und Professor
Zweiter stellvertretender Vorsitzender:
Herr Fraentzel, Professor und Oberstabsarzt
Schriftführer:
Herr Ewald, Professor
Herr Fraenkel, Privat-Docent
Herr Litten, Privat-Docent

Aufnahme-Commission:
Vorsitzender:
Herr Ohrtmann, Sanitäts-Rath
Mitglieder:
Herr Bernhardt Professor
Herr Bons Sanitäts-Rath
Herr Croner Sanitäts-Rath
Herr Ebell
Herr Goldammer Sanitäts-Rath a.d.
Dirigierender Arzt in Bethanien
Herr Lehnerdt Sanitäts-Rath
Herr Riess Sanitäts-Rath und Director
Herr R. Ruge
Herr Veit Geh. Sanitäts-Rath
Kassenführer:
Herr Marense Sanitäts-Rath
Rechnungsrevisoren:
Herr Kinatsch Geh. Sanitäts-Rath
Herr Reich Geh. Sanitäts-Rath

1982
Berliner Gesellschaft für Innere Medizin in der
Gesellschaft für Innere Medizin der DDR

Vorstand der Regionalgesellschaft:
Vorsitzender:
Axel Hendrik OMR Prof. Dr. med. habil.
Stellvertretende Vorsitzende:
Christel Weser Dr. sc. med.
Schatzmeister:
Hans Ebert, OMR Dr. med.
Beirat:
Harald Dutz OMR Prof. Dr. sc. med.
Joachim Haase OMR Prof. Dr. sc. med.
Schriftführer:
Renate d‘ Heureuse-Gerhardt Dr. med.
Revisor:
Willi Stein MR Dr. med.

1991
Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e. V.
Erster Gesamtberliner Vorstand:
Vorsitzender:
Hans Eberhard Berndt Prof. Dr. med. habil.
Stellvertretender Vorsitzender:
Horst G. Nickling Dr. med.
Schriftführer:
Klaus Breitkreuz Dr. med.
Schatzmeister:
Willi Stein Dr. sc. med.
Beirat:
Christel Weser Prof. Dr.
Reimar Christ Dr. sc. med.
Hans-Joachim Winkler Dr. med.

1997
Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e. V.
Vorstand:
Vorsitzender:
Gert Baumann Prof. Dr.
Stellvertretender Vorsitzender:
Joachim Wagner Prof. Dr.
Schriftführer:
Heiner Loos Dr. med.
Schatzmeister:
Reimar Christ Priv. Doz.
Beirat:
Christel Weser Prof. Dr.
Renate Arnold Prof. Dr.
Horst G. Nickling Dr. med.

1. Vorstand des Vereins 1881

9. Verzeichnis
der kulturellen Veranstaltungen der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin e.V.

HERBSTKONZERTE DES BERLINER ÄRZTE-ORCHESTERS e.V. (gegr. 1911)
(Schirmherrschaft Prof. Dr. R. Hetzer, Deutsches Herzzentrum Berlin)
(Dirigent Kevin McCutcheon, 1. Vorsitzender Dr. U. Lorenz)

24.11.1991 Konzertsaal der Hochschule der Künste
Jubiläumskonzert anlässlich des 80-jährigen Bestehens des Orchesters
BEETHOVEN, Konzert f. Violine u. Orch. D-Dur op. 61 (Solistin Agnes Malich)
BRAHMS, Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90

22.11.1992 Konzertsaal der Hochschule der Künste
BORODIN, Eine Steppenskizze aus Mittelasien
SAINT-SAENS, Konzert f. Violoncello u. Orch. op. 33
(Solist Michael Hammermayer)
TSCHAIKOWSKI, Sinfonie Nr. 5 c-moll op. 64

07.11.1993 GERSHWIN, Rhapsodie in Blue (Solist Frank Maus)
Porgy and Bess Symphonic Suite
FRANCK, Sinfonie Nr. 1 d-moll

20.11.1994 Konzerthaus Berlin (Schauspielhaus am Gendarmenmarkt)
SCHUBERT, Ouvertüre zur Zauberharfe Rosamunde
DOPPLER, Konzert f. 2 Flöten u. Orch. D-moll(Solisten E. Kirchhoff u. W. Dasbach)
BRAHMS, Sinfonie Nr. 4 e-moll op. 98

19.11.1995 Konzerthaus der Hochschule der Künste
BACH, J. S., Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur
RACHMANINOV, Sinfonische Dichtung "Die Toteninsel" op.29
BEETHOVEN, Sinfonie Nr. 5 c-moll op. 67

26.10.1996 Konzerthaus Berlin (Schauspielhaus am Gendarmenmarkt)
Benefizkonzert mit dem Zagreber Ärztechor Medici Cantores Zagrebiensis zugunsten des Universitätsklinikums für Kinderkrankheiten Zagreb
BEETHOVEN, Ouvertüre "Coriolan" c-moll op. 62
MATZ, R., Carmen medicorem
BAJAMONTI, Requiem
BRAHMS, "Alt-Rhapsodie (Rhapsodieop. 53 für Alt, Männerchor u. Orchester) (Solistin Katja Borris)
CHORWERKE von Gallus, Ortrelli, Ignatieff u.a.

19.11.1997 Konzerthaus der Hochschule der Künste
SIBELIUS, "Finlandia" Tondichtung op. 26
GRIEG, Konzert für Klavier u. Orch. a-moll op. 16
(Solist Jonathan Cobb)
WEBER, Ouvertüre zu "Peter Schmoll"
SCHUBERT, Sinfonie Nr. 8 h-moll (Unvollendete)

Anmelden