Lauftext

Preisträger der Ernst v. Leyden-Gedächtnismedaille

1994

PD Dr. med. Stefan ROSEWICZ, geb. 13.08.1960, Studium in Heidelberg, San Francisco, Harvard-Univ. Boston, Approbation 10/1985, Promotion 10/1985 mit „magna cum laude“, seit 04/1993 Oberarzt Klinikum Steglitz Benjamin Franklin, Abt. Gastroenterologie (Dir. Prof. Dr. Riecken), FA für Innere Medizin 06/1993, Habilitation 06.12.1993.

Die Auszeichnung erfolgte für seine Arbeit: „Bombesin Receptor Gene Expression in Rat Pancreatic Acinar AR 42 J Cells: Transcriptional Regulation by Glucocorticoids“, mit der er als erster zeigen konnte, dass durch heterologe Regulation der Rezeptoren von Wachstumsfaktoren die Prankreastumorzelle gegen unerwünschte mitogene Stimulation desensitiviert werden kann. Aus diesen Untersuchungen lassen sich möglicherweise neue Therapieansätze für die klinische Behandlung des Pankreaskarzinoms ableiten.

 


 

medallie

 


 

1995

PD Dr. Heribert SCHUNKERT, geb. 10.11.1959, Studium Rhein.-West. TH aachen, Approbation 1985, Promotion 1986 Foreign Medical Graduate Examination of Medical Science USA 1990, Medical Lisensure Massachusetts 1990, Harvard Medical School Boston, FA für Innere Medzin 1993, Habilitation 1994. Tätigkeit 10/1994 als Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II der Universität Regensburg (Direktor: Prof.Dr.G.A.J.Riegger).

Die Auszeichnung erfolgte für seine Arbeit: Alteration of growth responses in established cardiac pressure of overload hypertrophy by rats with aortic banding“. Die Arbeit beschäftigt sich mit den möglichen Mechanismen bei der Entstehung der Myokardhypertrophie. In experimentellen Ansätzen und in einer molekulargenetischen Studie wrid insbesondere die Rolle des Renin-Angiotensin-Systems untersucht.

 


 

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1998

Frau Dr. med. Ursula RAUCH, geb. 21.04.1968 in Essen, Studium an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der University of Missouri-Columbia, 1994-1955 Diabetes Forschungsinstitut Düsseldorf, Approbation und Promotion 1996. Seit 1996 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Benjamin Franklin Klinikum der Freien Universität Berlin (Ärztl .Direktor Prof. Dr. med. H.P. Schultheiss); seit 1997 Forschungstätigkeit am Cardiovascular Institute und der Division of Thrombosis Research, Mount Sinai School of Medicine, New York.

Die Auszeichnung erfolgte für die Arbeit: “PLATELET ACTIVATION IN DIABETIC MICROANGIOPATHY”. Die Studie untersucht aktivierungsabhängige Adhäsionsproteine an Thrombozyten aus dem peripheren Blut vom Typ I Diabetikern mit diabetischer Mikroangiopathie. Die Ergebnisse dieser Arbeit tragen zur Erläuterung der Pathomechanismen bei, die der Entstehung von Mikroangiopathien zugrunde liegen. Die Untersuchung eröffnet neue Perspektiven für die Behandlung von Diabetikern mit mikroangiopathischen Erkrankungen.


 


 

1999

Dr. med. Alexander Panda, Berlin.Die Auszeichnung erfolgte für seine Arbeit: „Endothelial Dysfunction Does Not Require Loss of Endothelial Nitric Oxide Synthase: A Physiological, Biomecal and Biophysical Characterization of a Model of Impaired Endothelial Reacitivity”.

 


 

2000

Dr. med. Johannes Ruef, geb. 27.04.1965 in Mannheim, 1986 – 1993 Medizinstudium, Universität Heidelberg, 1994 Promition mit magna cum laude, 1994-1995 Arzt im Praktikum, Univ.Heidelberg, Abt. Kardiologie, 1995 – 1997 Ausbildungsstipendium der DFG in USA -Texas, seit 10.1997 Ass.Arzt und wissenschaftl. Angestellter, Abt. Kardiologie, Universität Heidelberg.

Die Auszeichnung erfolgte für seine Arbeit:“Involvement of Aldose Reductase in Vascular Smooth Muscle Cell Growth and Lesion Formation After Arterial Injury“.

 

 


 

 

2011

 

Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung der BGIM mit der Thematik "Kongressnachlese Infektiologie" am 2. November 2011 wurde im Rahmen einer akademischen Feier die Ernst-von-Leyden-Medaille an Herrn Univ.-Prof. Dr. med. Dr. h.c. Eckhard Thiel als Auszeichnung für seine herausragenden Tätigkeiten in der Inneren Medizin und insbesondere im Fach Hämatologie/Onkologie überreicht. Hier hat sich Herr Professor Thiel in besonderer Weise verdient gemacht.

 

 

Professor Neumayer (stellvertretender Vorsitzender der BGIM; rechts im Bild) bei der Überreichung der Medaille an Professor Thiel (links im Bild).

 

Herr Professor Thiel wurde 1944 in Tübingen geboren, hat seine internistische Ausbildung an den Universitätskliniken in München durchlaufen und mit der Weiterbildung im Hämatologie/Onkologie im Klinikum Großhadern/München abgeschlossen. 1988 nahm er den Ruf auf den Lehrstuhl für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie des Universitätsklinikums Steglitz, Freie Universität Berlin mit zugehöriger Klinikleitung an, später nach Umbenennung des Klinikums dann als Direktor der Medizinischen Klinik III mit Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Transfusionsmedizin, Universitätsklinikum Benjamin Franklin, Freie Universität Berlin, und hatte diese Position bis 2011 inne.

Herr Professor Thiel hat zahlreiche Preise in seiner medizinisch-wissenschaftlichen Laufbahn erhalten, unter anderem den „Deutschen Krebspreis der Deutschen Krebsgesellschaft“ sowie die Verleihung des Doctor honoris causa durch die Nationale Medizinische Universität in Almaty, Kasachstan.

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